Nähzimmer 3.0

So, Zeit für einen neuen Nähzimmerpost! Hoffentlich der letzte zumindest für eine lange Zeit. Obwohl ich nichts gegen neue Nähzimmer habe, nur umziehen muss ich erstmal nicht mehr will ich sagen.
Platz im Haus haben wir viel und so konnte ich mich entscheiden ob ich einen Raum im Keller am Hang oder in einem Raum unter dem Dach möchte. Der Kellerraum ist größer und vielleicht sogar heller also habe ich mich für den entschieden. Er hat als zusätzliches Plus Fußbodenheizung ☺.

Er ist auch nur an der Hangseite ein Kellerraum, zum vorderen Garten hin ist es ein Ergeschossraum, so dass ich durch zwei Fenster in den vorderen Garten gucken kann und mich im Sommer abends die Sonne blendet 😁.

Die Wand gegenüber der Fenster ist grün geworden. Ganz schön gedeckt für meine Verhältnisse! Wir waren etwas verwirrt als wir hier das erste Mal Farbe kaufen waren, weil die Farbabteilung so klein war im Baumarkt. Hätte ich gewusst dass die alles mischen können, hätte ich vielleicht was pinkeres und kräftigeres genommen. Nach etwas Gewöhnungszeit gefällt mir aber diese Farbe auch, sie passt sehr schön zum Holz finde ich.

Die Möbel sind alle von Ikea, die Schreibtische gebraucht gekauft, den Rest musste ich neu kaufen. Die Schreibtische stehen direkt an den Fenstern, damit ich das Licht bestens ausnutzen kann. Der linke Schreibtisch auf dem mein Monitor steht ist elektrisch höhenverstellbar, der rechte auf dem die Nähmaschinen stehen ist verstellbar, aber nicht elektrisch. Ich habe noch nie probiert im Stehen zu nähen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das ganz gut klappt. Vielleicht probiere ich das in Zukunft mal aus. Meistens bin ich nämlich zu faul im stehen am PC zu arbeiten, sitzen ist so viel bequemer. Und so viel ungesünder für den Rücken.

Die Schreibtische passen perfekt an die Wand, da ist kaum noch Platz. Marvin hat schon ein Gesicht gezogen beim Reinstellen. So als hätte ich falsch gemessen und jetzt ist er etwas neidisch auf meine Schreibtischwand.

Meine Nähmaschine ist immernoch die Alte. Sie läuft und läuft und ich bin immernoch rundum zufrieden. Meine Overlock habe ich im letzten Nähzimmer getauscht. Statt auf der von W6 nähe ich jetzt auf einer Bernina 700D, die ich als Auslaufmodell kurz nach der Nachricht über das Brexit-Votum günstig in UK gekauft habe. Auch mit der Maschine bin ich sehr zufrieden. Bei der W6 hatte ich imemr Probleme über dickere Stellen zu nähen, da ist der Stoff dann imemr weg gerutscht. Bei der Maschine habe ich das Problem überhaupt nicht. Ich muss de ganz rechten Faden allerdings auch bei der Maschine oft neu einfädeln. Habt ihr dafür eine Lösung?

Die Vorhänge sind die einzigem nicht selbstgenähten im Haus. Die waren runtergesetzt und mir hat der Stoff so gefallen und dann haben sie halt so gut zu der grünen Wand gepasst.

Den Stuhl haben wir gebraucht gekauft aus einer Büroauflösung. Die Polster will ich irgendwann mal neu beziehen. Nicht, dass sie kaputt sind, aber die Farbe ist ziemlich 2002 wenn ihr mich fragt 😁.

Neben den Maschinen hängen die Garne, neben dem PC eine Magnetwand.
In der anderen Hälfte des Raumes steht ein Ikea Pax, der genau dahin gepasst hat, in der Wand ist nämlich ein 60 cm Vorsprung. Den Korpus gab es zu der Zeit leider nur in weiß. Ich habe Spiegeltüren dazu gekauft, so ein Spiegel im Nähzimmer ist ja doch praktisch. Der Schrank ist glücklicherweise sehr geräumig. Auf ein Foto von Innen habe ich mal verzichtet 😁. Aber ihr könnt mir glauben, dass ich zu viel Kram habe. Gerade Fasern habe ich vor dem Umzug aus irgendeinem Grund nochmal gehortet, so als gäbe es hier keine Schafe. Es ist aber auch schwierig den Schrank offen zu fotografieren, weil der Boden etwas schief ist und die Türen immer zufallen.

Daneben hat einer meiner Schreibtischcontainer genau gepasst. Da ist Nähzubehör drin an das ich öfter dran muss. Also Nadeln, Labels, Verschlüsse, alles zum Abzeichnen, Scheren, Cutter.

Gegenüber steht ein 5 x 5 Ikea Kallax. Hier bewahre ich alles halbwegs Ansehnliche auf. Unter anderem meine Stoffe, die ich zum Lagern rolle, so bleiben sie erfahrungsgemäß bei mir ordentlicher als wenn ich sie falte und stapel. So findet man sie auch etwas einfacher wieder, man hat ja selbst in der Hand wie dick die Rolle wird, so dass man alle Stoffe halbwegs gleich dick rollen kann.


Meine Schnittmuster sind wie schon in den alten Zimmern in Boxen. Neu ist nur die Beschriftung, ich habe mir endlich ein Etikettiergerät gekauft! 🤪 Die schwarzen Boxen haben wir von den Vorbesitzern bekommen, die möchte ich bald austauschen. Leider ist es im Moment echt schwer bei Ikea Sachen zu bekommen, die nicht schwarz, weiß oder grau sind, also warte ich damit eventuell noch ein bisschen.

In der Ecke daneben steht das kleine Bügelbrett von Ikea. Das große habe ich in Deutschland verkauft. Wenn ich Stoffe bügel ist das kleine deutlich weniger komfortabel. Dafür nimmt es aber auch weniger Platz weg. Ich bin noch unschlüssig ob ich das große brauche. Oder ob ich nicht einfach auf meinem Zuschneidetisch, der echt viel Platz weg nimmt bügeln will. Bevor ich zum Tisch komme möchte ich noch die Bügellampe erwähnen die leuchtet, wenn die 3er-Steckdose in der auch die Bügeleisen stecken an ist. Ich hatte erst keine und bin ständig runter gerannt um zu gucken ob das Bügeleisen echt aus ist. So eine Lampe übersieht man nicht so leicht.

Bügeleisen habe ich übrigens drei. Ein großes normales, dann das kleine Dampfbügeleisen von Prym, das sich wirklich in der Anschaffung enorm gelohnt hat (gelohnt hätte, wäre es nicht ein Geschenk gewesen) und eins was in der Größe zwischen den beiden liegt. Das mittlere verwende ich eigentlich nie, auf die anderen beiden kann ich nicht verzichten.

Ja, kommen wir zum Zuschneidetisch! Das ist ein Ikea Linnmon Tisch mit Ikea Adils Beinen in 1,50 m x 75cm.
Und eigentlich wollte ich den um 90 Grad gedreht an der Wand stehen haben. Ich hatte vergessen , dass man die Schranktüren eventuell noch öffnen will während man vor dem Schrank steht….
Jetzt nimmt er viel Platz weg. Aber ist auch echt praktisch und angenehm nicht auf dem Boden zuschneiden zu müssen. Und wiegen tut der auch nichts, ich kann ihn einfach umstellen sollte ich den Platz brauchen. Richtig cool wäre ein ausklappbaren Tisch. Den könnte man auch nicht so einfach voll stellen 😌. Immerhin kann ich den Tisch jetzt auch zum Kardieren und Garnwickeln verwenden. Wobei das Kardiergerät noch im Wohnwagen in Deutschland auf mich wartet, de wollten wir schon lange abgeholt haben. Und meine Färbeutensilien sind da auch drin. Mal sehen wo ich das alles noch unterbringe 😁.
Ich hatte ursprünglich überlegt noch Verstaumöglichkeiten unter dem Tisch zu platzieren, finde es jetzt aber besser den Tisch schnell bewegen zu können. Gerade auch fürs Zuschneiden. Und der Platz den ich jetzt habe sollte echt reichen, in dem Container unter dem Schreibtisch ist sogar noch Platz.

Deko fehlt in dem Raum, wie im ganzen Haus, noch. Vielleicht fülle ich die grüne Wand auch noch mit einem Regal. Es ist ein bisschen umständlich immer erst die Schere aus dem Container zu holen. Andererseits ist das jetzt auch nicht so viel Arbeit und so kann ich meine Tochter im Raum ‘spielen’ lassen. Wenn die Scheren zu zugänglich sind ist das auch nichts!

Meine Schneiderpuppe musste leider in Deutschland bleiben, weil der Anhänger zu voll war. Meinen Maßen hat die nie so richtig entsprochen, durch meine Größe gibt es auch keine massengefertigte Puppe die das täte. Immerhin war die Puppe schon verstellbar, so richtig genutzt habe ich sie aber nicht. Im Moment warte ich noch, ob sie mir mal fehlt und ich wieder eine brauche.

So und jetzt will ich von euch hören was ihr so für tolle Gadgets habt auf die ihr nicht verzichten könnt. Mich interessieren gerade Sachen die einem das Bügeln erleichtern, was benutzt ihr da?

Macht’s gut!

Katharina

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32 Gedanken zu „Nähzimmer 3.0

  1. Ingrid

    Liebe Katharina,
    dein Nähzimmer gefällt mir sehr. Den höhenverstellbaren Tisch hätte ich auch gerne.
    Wie ich sehe bist du richtig gut in deiner neuen Heimat angekommen.
    Für die Nähanleitung des Kulturbeutels Alfred danke ich dir sehr. Ich habe ihn mehrmals mit Innentaschen genäht. Selbst mein Sohn, Anfang 40 Jahre, wollte einen. Den Wunsch erfüllte ich ihm indem ich einen mittelblauen Stoff mit kleinen Segelbooten fand und das Innenleben mit hellgrauem
    teflon beschichteten Stoff genäht habe.
    Ich bügele am liebsten mit meinem Dampfbügeleisen (Station) von Tefal. (TefalExpress kompact) Das Bügeleisen steht auf dem Wasserbehälter, ca. 40 cm x 30 cm. Die Station läßt sich überall hinstellen. Meine Station steht auf einem Rollwagen neben dem Bügelbrett. Jetzt brauche ich auf keinen Fall eine teure Bügelanlage. Diese genügt vollauf, war nicht teuer. Ich kann gestärkte Tisch- und Bettwäsche bügeln, ohne sie vorher einzusprengen. Es flutscht ganz von alleine.
    Liebe Grüße
    Ingrid Hohlfeld
    PS. Ich bin auf keinem sozialen Netzwerk unterwegs, kenne also nur deine Mails

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    1. Katharina Artikelautor

      Hallo Ingrid!
      Danke für deinen Kommentar und die netten Worte! Schön, dass dir die Kulturbeutelanleitung so gefällt 😊.
      So eine Bügelstation hat mich auch schonmal gereizt, aber ich wusste nicht, dass es die auch in günstig gibt, deine werde ich mir direkt mal ansehen!

      Antworten
  2. Sue

    ich finde es toll, wieder öfter was von dir zu lesen und freue mich für dich, dass du endlich wieder ein Nähzimmer hast!!
    Ich finde nähen im stehen manchmal ganz schön.
    Das Problem mit dem rechten Faden hatte ich auch und habe mir von der Verkäuferin im Nähmaschinenladen meines Vertrauens sagen lassen, dass beim einfädeln der Nähfuß nach oben sein muss. Und bei meiner Maschine habe ich festgestellt, dass die Fadenspannung beim 2. Faden vom Rechts eine halbe Nummer höher sein muss. und kein billig Garn. Jetzt habe ich das problem nicht mehr.
    Ich kann zum bügeln nur empfehlen ein Bügelei und Wurst?? (Tailor’s ham and sausage)!! Was für einen Unterschied! ich benutzte die Wurst häufiger, aber beide sehr gern und häufig. Tilly and the Buttons hat eine super Anleitung dafür, und auch umsonst. ich habe auch eine große Bügelmatte für meinen Schneidetisch, die auch als Polster für unter der Maschine gedacht ist. Hätte mir wahrscheinlich nicht selber gekauft ( ein Geschenk von Mama), aber jetzt wo ich es habe, würde ich es nicht mehr missen wollen.
    Also, ein halber Roman später, schönes Nähzimmer hast du! Viel Spaß und frohes Schaffen! :)
    Sue

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      1. Katharina Artikelautor

        Ich hoffe, ich schaffe es jetzt so langsam wieder öfter zu Posten, das fehlt mir!
        Ich glaube den Fuß habe ich immer oben, ich werde mal drauf achten und die Fadenspannung werde ich mal genauso einstellen. Vielen Dank für die Tipps! Auch der Rest klingt gut. Ich wusste nicht dass es Bügelmatten gibt, das klingt echt sinnvoll und die Wirst will ich mir seit Jahren schon nähen und schiebe es auch, es wird Zeit! 😊

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  3. Christine

    Hallo, leider hab ich es nie geschafft, Dich mal live zu treffen als Du noch schwarzwaldnah gewohnt hast-aber Schweden ist ja auch schön… fürs Bügeleisen hab ich eine Zeitschaltuhr-Steckdose. Die dreht man und dann ist für 1h Saft drauf, bis sie wieder aus geht. Zuschneidetisch hatte ich mal klappbar an der Wand-irgendwann aufgeklappt geblieben und dann vollgestellt… dann ist er umgezogen und auf einen rollbaren Tisch geschraubt-grandios (aber leider vollgestellt :)) ah und es gibt eine Kiste im Nähzimmer mit lauter alten Garnelen und auch sonstigem Spielzeug, das es nur dort gibt. So sind meine 4 Kids dort mit “neuem” beschäftigt, ohne zu großes Chaos anzurichten.

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    1. Katharina Artikelautor

      Eine Zeitschaltuhr ist auch eine echt gute Idee! Genau wie die Spielzeugkiste, die werde ich auch etablieren! Schön dass ich nicht die einzige bin die immer ihre Tische vollstellt 😁

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  4. Twill & Heftstich

    Hallo Katharina, ich bin grün von Neid, nicht nur wegen der Schreibtischwand. Was für ein geräumiges Nähzimmer! Ich freu mich für Dich, dass Du scheinbar nun auch nähtechnisch in Eurem neuen Zuhause angekommen bist!
    Bügeln tue ich mit einem einfachen Tefal. Kurzzeitig hatte ich wegen des Mantels an eine Bügelpresse gedacht, aber mir fehlt der Platz (Schreib- und Nähtisch sind bei mir ein- und dasselbe.). Meine aktuelle Obsession sind Bügelhilfen: Lange Zeit kannte ich nur ein Ärmelbrett, dass mir Hans nach einer Anleitung aus dem Buch “Hab ich selbst gemacht” von Susanne Klingner gebaut hat; eine Anleitung für ein Tailor’s Board gibt es bei beswingtes Allerlei. Auf meiner Wunschliste steht noch ein Bügelei (nach einer der Anleitungen im Netz) und ich habe mir auch ein paar professionelle Bügelhilfen, z. B. für Prinzessnähte bestellt. Ist momentan ein wenig, wie Bildhauern mit Stoff…
    Liebe Grüße Manuela

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  5. Susanne

    Was für ein hübsches und wunderbar geräumiges Nähzimmer ; so lässt es sich arbeiten.
    Der Gatte hat mir Anfang des Jahres eine Dampfbügelstation gekauft, nachdem mein altes Bügeleisen den Geist aufgegeben hat, die in meinem Nähzimmer steht ; leidiges Bügeln geht jetzt um einiges schneller.
    Herzliche Grüße von Susanne

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      1. Cornelia

        Hier ist noch eine Stimme für eine Dampfbügelstation!! 😄 Ich hab meine von meiner Mutter bekommen und war erst überrascht über so ein Geschenk, aber ziemlich schnell fand ich es eins der besten Geschenke überhaupt (da ich überhaupt und so gar nicht gerne bügle…!). 😄 Falls Du Dich in die Richtung umschaust noch ein Tipp, denn ich glaube es ist dann auch wichtig, auf die Art der Bügelsohle zu achten und da die hochwertigen in Erwägung zu ziehen. Bei meiner heisst das glaub ich Durillium und machte wirklich einen riesen Unterschied zu meinen früheren Bügeleisen, aber meine Station ist bestimmt schon 10-15 Jahre alt und auch von Tefal und das heisst heute bestimmt schon wieder anders.
        Viel Spass im neuen Nähzimmer!
        LG, Cornelia

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  6. Silke Reza

    Hallo Katharina, jetzt wo das Nähzimmer fertig eingeräumt ist, seid ihr so richtig angekommen.
    Und es ist so hell und geräumig. Zwei Fenster mit Blick in den Garten ist einfach optimal.
    Viel Spaß …ich bin schon gespannt, was dir so aus der Maschine hüpfen wird.
    Liebe Grüße von Silke

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  7. Martina

    Ein tolles Nähzimmer hast Du da! Ich kann das Wohnzimmer der verstorbenen Schwiegermama als Nähzimmer nutzen, leider ist da aber immer noch der halbvolle Wohnzimmerschrank aus dem man nix wegwerfen “darf” (sagt der Liebste, mache ich aber heimlich doch hin und wieder… besonders mit hässlicher Deko). Zwei Anmerkungen hätte ich aber doch: die offenen Fadenspulen – Sonneneinstrahlung ist für die Fäden nicht gut. Zum einen bleichen die aus, zum anderen werden die Fäden dadurch spröde und sie verstauben halt auch einfach. Zum zweiten die Bügeleisen: die musst Du gegen herabfallen sichern, wenn Deine Tochter in dem Raum rumwuselt. Unbedingt! Ausserdem wird sehr praktisch – ein Stoffabfalleimer. Ich hab dafür so eine größere Wäschewanne. Aus der dürfen sich meine zwei Mädels bedienen um Puppenkleidung oder Playmobildecken und -zeug zu schnibbeln. So ist sichergestellt, dass sie nicht an das gute Zeug gehen.
    Liebe Grüsse und gerne bitte weitere Posts aus dem hohen Norden!!!
    Martina

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  8. Christina

    Liebe Katharina!
    Wow!
    Was für ein toller Raum! Ich bin ein bisschen neidisch, muss ich doch immer alles ins Wohnzimmer und wieder zurück schleppen und aufbauen ;-)
    Ich habe vielleicht einen kleinen Tipp für dich.
    Ich habe mir eine Schneiderpuppe nach meinen Maßen selbstgenäht. sie passt wirklich ziemlich genau. Ich liebe sie.
    Hier mal der Link zu der Seite, unter der ich sie bestellt habe: https://patterns.bootstrapfashion.com/all-sewing-patterns.html

    Liebe Grüße und fröhliches Nähen im schönen Zimmer!
    Christina

    Antworten
  9. Katharina

    Hallo Katharina. Schön, dass du wieder einen Einblick in dein Nähzimmer gibts. Ich wünsche dir dort ganz viele tolle Nähstunden :) Um den Zuschneidetisch beneide ich dich – ich kann zwar einen Klapptisch im Wohnzimmer aufstellen, aber meistens bin ich zu faul und schneide doch auf dem Boden zu.
    Was ich mir fürs Nähzimmer – ähm.. Nähecke eher ;) – gegönnt habe, war ein Küchenregal mit zwei Regalböden und dadrunter sind noch Haken, an dem ich die Scheren dranhänge habe. Da meine Nähmaschinen an der Wand stehen, habe ich direkt die wichtigsten Sachen dadrauf und unter drunter noch eine LED-Leiste – ich brauche gutes Licht zum Nähen :)
    Fürs Bügeln habe ich mir letztes Jahr ein großes Bügelbrett gegönnt, die Fläche ist nicht riesig, aber die Höheneinstellung war mir wichtig, damit ich nicht mit krummen Rücken bügeln muss. Einziger Nachteil, ich muss es aus dem Schlafzimmer holen und aufstellen. Ein Dauerstellplatz wäre super, aber passt grad nicht ins Zimmer. Aber ich will nicht Jammern, immerhin habe ich einen Platz für die Nähmaschinen, die ich nicht wegräumen muss :)
    Liebe Grüße, Katharina

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Katharina!
      Das klingt nach einer schönen Lösung mit dem Küchenregal! Das stimmt, dass es praktisch ist dass man ein Bügelbrett in der Höhe verstellen kann, das spricht ja wirklich gegen Bügeln auf dem Zuschneidetisch. Eigentlich wäre ein insgesamt höherer Zuschneidetisch auch echt gut.

      Antworten
  10. Miriam

    Hallo Katharina,
    was für ein tolles Nähzimmer!! :-) Sieht wirklich super aus und da wirst du viele schöne kreative Stunden verbringen können.
    Ich habe meine Bügeleisen auch in einem 3er-Verteiler stecken, aber bei meinem kann man jede Steckdose des Verteilers einzeln an- und ausschalten. Das finde ich sehr praktisch. Der 3er-Verteiler mit den leuchtenden Schaltern ist auch gut sichtbar in Brusthöhe an dem Schrank angebracht, wo die Bügeleisen drauf stehen – Vorteil für die Sicherheit. Ansonsten nutze ich zum Bügeln die üblichen Helfer: Bügelei, Ärmelrolle, Bügellineal von Prym.
    Abgesehen von der Bügelstation ist mein liebstes Einrichtungsteil am Nähplatz mein Ikea Bekväm-Regal mit daruntergeklebter Magnetleiste. Auf dem Regal stehen vier Becher mit Rollschneidern, Stiften, Stoffmarkierstiften und das Müllbecherchen, an der Magnetleiste darunter bewahre ich Stoffschere, Stickschere, Fadenschneider und Mini-Zange auf. Ein Schraubglas mit Stoffklammern hatte ich auch mal dran hängen, aber es lohnt sich nicht mehr, die Klammern ins Glas umzufüllen. Vielleicht wäre das auch was für dich? Die Scheren sind gut erreichbar über dem Nähtisch, aber außer Reichweite von Kleinkindern. Ich hänge die Scheren auch nach jedem Schnitt sofort wieder an, da können sie nicht auf dem Tisch unter Stoffschichten und Schnittmustern verschwinden.
    Zweitliebstes Einrichtungsteil und ganz neu ist mein Ikea Tablet-Halter. Den haben wir direkt über dem Nähtisch an die Wand geschraubt. Darin stelle ich mein Notizbuch ab oder Tablet mit Ebook oder sonstige Unterlagen, die ich zum Nachschauen brauche. Das hält viel wertvollen Platz auf dem Arbeitstisch frei.

    Dir noch viel Freude in deinem schönen neuen Reich!

    Liebe Grüße
    Miriam

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Miriam! Was ein ausführlicher Kommentar! Ich nutze überhaupt keine Bügelhelfer und muss da mal dringend was dran ändern denke ich.
      Das Regal klingt gut, und hübsch ist es auch. Es macht auf Dauer bestimmt Sin n die Scheren aufzuhängen, irgendwann kommt meine Tochter auch an die obersten Schubladen und komfortabler ist es auch. Danke für die Anregungen!

      Antworten
  11. Antje von lelonuk

    Oh wie toll, liebe Katharina! Ich freu mich voll, Dein Nähzimmer zu sehen. Erstens, weil es so super ausgestattet und eingerichtet ist ( ich hab ne ecke im esszimmer, wo die maschinchen stehen bleiben können. Zum zuschneiden könnte ich ja den esstisch nutzen, wenn der nicht immer belegt wäre von salz, pfeffer, schulsachen der kinder, wassergläsern, zeitung, zetteln, aktuell auch noch adventskranz…daher schnride ich doch meist auf dem boden zu, aber das wird nicht leichter…die knie ;-) )
    Und Zweitens, weil ich ganz stark mit Nutzung dieses Raumes rechne, also wieder Näh-(und Strick-)posts. Hurra, da freu ich mich drauf!
    Und Tageslicht hast du auch abgepasst fürs das Foto, das ist ja gar nicht so einfach zur Zeit (hier schon nicht, zwischen Lux, Fr und D an der Mosel!)
    Nur eins: der Fluesenbiden wäre mir persönlich zu kalt an den Füssen beim Nähen, oder ist da Fussbodenheizung? Wir haben auch Fliesen, und keine Fussbodenheizung, aber viele Teppiche drauf, Sisal und Schafwolle. Andererseits, kann man ja auch Wollsocken anziehen, denn beim Nähen enstehen Flusen und da sind Fliesen praktisch! :-)
    Auf jd
    Eden Fall freu ich mich sehr mit Dir und bin hoffnungsvoll :-))
    LG,
    Antje

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Antje!
      Ich hoffe auch stark, dass ich jetzt so langsam wieder zu was komme, so richtig Hoffnung habe ich aber nicht, glaube das dauert noch.
      Ich habe Fußbodenheizung im Raum 😋, das ist schon ziiiemlich cool!
      Viel Tageslicht gibt es hier leider auch echt nicht im Moment, aber gerade liegt Schnee, der macht es etwas besser!

      Antworten
  12. Jana

    Hallo Katharina, ich lese hier immer mal wider mit hab mich aber noch nie gemeldet :-)
    Schön dass du ankommst und nun auch wieder Zeit hast für dein Hobby.
    Mein Tipp fürs Bügeln ist:
    Ich hab mir den Zuschneidetisch bezogen zuerst mit einer Molton lage und dann mit einer günstigen unifarbe Baumwolle. An diesem Tisch schneide ich zu und bügle auch.
    Praktisch finde ich zudem dass man Säume direkt am Tisch fest stecken kann und so umbügeln kann.
    Falls die Baumwolllage mal kaputt geht, kann man denn ja wieder mal auswechseln. ( Bei mir hält dieser schon gut 3Jahre) Mein Erstberuf ist Innendekorateurin und dort haben wir das auch immer so gemacht.
    Also altbewährt.
    Liebe Grüsse Jana

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Hallo Jana, schön von dir zu hören und danke für den Kommentar. Das ist ein super Tipp. Ich denke ich werde das so machen, vorher aber höhere Beine für meinen Tisch bestellen, sonst stehe ich zu gebückt.

      Antworten
      1. Jana

        Das freut mich und du wirst es nicht bereuen…! Pass nur auf falls du mit dem Rollschneider unterwegs bist dass du nicht zu schnell über die Matte fährst natürlich solltest du auch das Bügeleisen nicht drauf stehen lassen wenn es noch eingesteckt ist.
        Aber du kannst das schon ;-)

        Antworten
          1. Jana

            ah da fällt mir noch was ein….lange Zeit hatte ich die Tischplatte auf losen Polterböcken (wenn du dieses Wort im Netz eingibst findest du was ich meine) die sind in wenigen Handgriffen höhenverstellbar. Sicher praktisch für dich!
            Lose deswegen weil ich nur eine Seite bezogen habe (Stoff direkt mit bostitsch Klammern auf der Rückseite festgetakert) somit hat der Tisch eine Doppelfunktion, wie gesagt zum büglen und zuschneiden und da du ihn auch wenden kannst als Basteltisch für alle “schmutzigen” gebastelten Sachen.
            Mitlerweilen habe ich ein Atelier wo ich nur Nähe und gebastelt wird zuhause mit den Kindern deswegen ist mein bezogener Zuschneidetisch jetzt festgeschraubt.
            Ah und überigens falls du mal mehr Platz brauchst im Zimmer ist er auch schnell ganz abgebaut.
            So jetzt habe ich dir glaube ich alle Vorzüge vorgeschwärmt. und Nein ich bekomme keine Provision dafür ;-)

  13. Sarah

    Hallo Katharina,

    dein Nähzimmer ist ja echt super geworden. Mir gefällt das grün sehr gut und es sieht echt toll aus in Kombination mit dem Zuschneidetisch.
    Ich hab an meinem Zuschneidetisch an der Wand eine Lochplatte (Skådis von Ikea) hängen. So hab ich die wichtigsten Sachen griffbereit. Scheren, Nadeln, Markierstifte etc. Letztens hab ich auch tolles Zubehör dafür gefunden. 3DVersum heißt der Shop. Leider ist meine Platte schon voll.
    Zum Bügeln würde ich dir auf jeden Fall ein Stück unbehandeltes Holz (Clapper) empfehlen. Wenn man nach dem drüber Bügeln das Holz auf die Naht drückt, sieht sie einfach viel besser und ordentlicher aus, besonders bei Wolle.
    Liebe Grüße und schöne Festtage!

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