Rhode Island Spinnrad Review

Ich habe bestimmt schon seit über einen Jahr vor über mein zweites manuelles Spinnrad zu schreiben. Zu allen anderen gibt es nämlich Beiträge. Hier ist einer das Woolmakers Bliss, mein erstes Spinnrad und hier über mein selbst gebautes elektrisches Spinnrad. Mit dem Bliss habe ich in etwa ein Jahr lang gesponnen und eigentlich war mir recht schnell klar, dass ich gerne noch ein anderes, solideres Rad hätte. Das Bliss ist ein tolles Anfängerrad und ich würde es auch jedem empfehlen, der anfangen möchte zu spinnen und noch nicht 100 % weiß, ob das wirklich etwas für ihn ist. Das Rad ist einfach in der Handhabung und Bedarf überhaupt keiner Pflege. Es war nie empfindlich und auch nicht besonders teuer. Außerdem kann man das Rad mit nur sehr wenig Verlust weiterverkaufen, wenn sich herausstellt, dass das Rad oder das Spinnen an sich doch nichts für einen ist. Eine solide Geldanlage sozusagen ;)

Aber es ist halt klapprig. Es wackelt gerne mit, mein Schwungrad eiert ziemlich stark und manchmal springt es komisch. Ich wollte einfach mal etwas anderes ausprobieren. Doppeltritt,  eine andere Bremse und ein Rad das wirklich schön aussieht und hochwertig verarbeitet ist. Weil schöne Spinnräder gibt es so viele! Völlig unabhängig davon was man persönlich schön findet, es gibt alles!  Von ausgefallen bis altmodisch, minimalistisch bis verspielt, Multiplex bis Vollholz. Und ich persönlich finde generell Dinge toll die von Hand gefertigt wurden am besten in meiner Nähe. Deutsche Spinnradhersteller gibt es ein paar und ein Spinnrad von einer deutschen Drechslerwerkstatt zu kaufen fand ich sehr reizvoll. Das hat irgendwie was exklusives, ein Einzelstück, was besonderes. Und ich unterstütze jemanden, der sich getraut hat sich mit seinem etwas speziellen Handwerk selbstständig zu machen. Meine Recherche führte mich zu Tom Walther, der Wartezeiten von 30 Monaten hat und zu Henkys, die ein bodenständigeres Rad anbieten als Tom Walther, dafür hat man halt auch eine geringere Auswahl aber deutlich kürzere Lieferzeiten. Aber so richtig ist der Funke nicht übergesprungen.

Bis ich bei Ravelry auf einen Thread über das Rhode Island Spinnrad gestoßen bin. Die Geschichte zu dem Rad geht glaube ich irgendwie so: Joachim Rhode, der selbst nicht spinnt, hat im Zuge seiner Ausbildung ein Spinnrad entworfen/gebaut und hatte dann überlegt das anzubieten oder hatte es sogar angeboten. Aber eher so als Prototypen glaube ich. Dann sind Spinnerinnen darauf gestoßen, haben bei Ravelry den Thread eröffnet. Dann hat kam Joachim Rhode in dem Thread dazu und alle haben sich zusammen überlegt was das Spinnrad noch alles so an Features haben könnte. Das Ganze ist dann zwischenzeitlich etwas ausgeartet. Und aus dem Thread geht hervor, dass das Spinnrad am Ende ganz andres aussah als der Entwurf mal war. Für manche war das dann zu viel, andere fanden das Spinnrad genial. Und wenn man sich die Features mal ansieht, dann finde ich merkt man, dass da mehrere Leute unterschiedliche Features haben wollten und Herr Rhode versucht hat alles umzusetzen. Das Rad gibt es in drei verschiedenen Holzsorten (es ist aus Vollholz!), und wenn ich mich recht erinnere waren es sogar mal fünf. Das Rad hat eine Spulenbremse und eine Flügelbremse, der Antrieb ist also einfädig. Man kann zwischen den Bremsarten mit einem Adapterstück wechseln.

Außerdem lässt sich das Rad mit drei Holzschrauben total schnell zerlegen. Ich glaube das fanden Leute gut, damit man es als Reiserad transportieren kann. Dazu ist es aber dann doch etwas zu schwer. Die Schrauben sorgen zusätzlich dafür, dass man die Spannung des Antriebsriemens sehr einfach regulieren kann, wenn man die Übersetzung wechselt. Es gibt sechs verschiedene Übersetzungen. Um die realisieren zu können gibt es Adapter mit unterschiedlichen Durchmessern, standardmäßig sind zwei dabei, so dass man Übersetzungen von 1:5 bis 1:20 hat. Der Spulendorn ist nicht freischwebend wie beim Bliss, sondern auch vorne gelagert, das Rad hat also eine Mother of All.

Am Flügel ist der Spulendorn fest angebracht, wenn man die Spule wechselt nimmt man den gesamten Flügel inklusive Spule ab und steckt eine neue Spule auf den Dorn und setzt dann alles zusammen wieder ein.

Ansonsten hat das Rad einen Doppeltritt und Sliding Hooks, also diese Fadenführungen, die sich schieben lassen. Schön ist auch, dass die Spulen vorne Löchern haben, so dass man sehen kann wie weit die Spule schon befüllt ist. Das Einzugsloch ist 13 mm groß. Für Artyarn ist das Spinnrad also nicht gemacht. Noch nicht zumindest. Alles war glaube ich schon geplant. Größere Flyer und Spulen und Wollee Winder und haste nicht gesehen. Im Moment sind die Spinnräder aber wirklich nie vorrätig, ich denke also dass Herr Rhode erstmal genug zu tun hat. Ich hoffe aber natürlich trotzdem auf Updates ;)

Das Spinnrad habe ich wie gesagt vor eineinhalb Jahren gekauft. Am meisten gefallen hat mir das Kirschholz, was eine schöne Farbe! Und ein Kirschholz-Spinnrad sieht man auch nicht alle Tage. Ich musste ein bisschen warten. Das Rad war in Kirsche gerade nicht verfügbar. Ich habe immer mal wieder bei dem Shop vorbei geguckt und nach circa einer Woche warten war es wieder verfügbar. Ich habe am 05.08.17 bestellt. Ich habe direkt die Lazy Kate und zwei zusätzliche Spulen ebenfalls in Kirschholz bestellt.

Das Spinnrad hat damals 540 € gekostet, der Preis ist seit dem um 20 € gestiegen. Am 16.08 kam das Spinnrad schon an. Es war sicher verpackt und einfach aufzubauen. Es kam sogar eine farbig ausgedruckte Anleitung zum Aufbau mit und eine Flasche Öl. Das Spinnrad ist wirklich einfach zusammenzusetzen.

Beim Aufbau ist mir aufgefallen, dass beim Gewinde für die Schraube die die Flügelbremse reguliert etwas Holz abgesplittert ist. Funktionieren tut alles wunderbar, aber schön sieht das nicht aus. Ich habe Herrn Rhode geschrieben und als Antwort bekommen dass diese Absplitterung bei über 50 % der Räder auftritt und er das mittlerweile als gegeben hinnimmt. Dass man das mit Spachtel verbergen könnte aber das nicht sein Ding ist. Und dass ich das Spinnrad zurückgeben kann.

Das war kein schlimmer Makel fand ich. Aber hinterließ bei mir doch irgendwie das blöde Gefühl übers Ohr gehauen worden zu sein, wenn ihr versteht. Das ist wirklich kein Problem für mich und ich finde es auch besser so, als wenn die Stelle mit Spachtel ausgebessert wäre und ich hätte das Rad auch gekauft wenn ich vorher gewusst hätte, dass das Rad eventuell eine solche Fehlstelle hat. Wäre das einfach irgendwo auf der Homepage vermerkt, hätte ich mich nicht betrogen gefühlt, so als wäre mir was untergejubelt worden. Aber auch aus den Forenposts in dem Ravelry Thread zum Spinnrad ging schon hervor, dass Herr Rhode nicht so das Händchen für Kundensupport hat sagen wir mal. Dafür macht er halt schöne Spinnräder. Eine Bekannte aus meiner Spinngruppe hatte sich kurz vorher das exakt selbe Spinnrad gekauft. Sie hatte auch ein abgesplittertes Gewinde, irgendein Teil von Ihrem Spinnrad war aber sogar komplett nicht zu gebrauchen, ich glaube es war das Schwungrad. Soweit ich mich erinnere war das Austauschen des Teils kein Problem. sie wollte mit der Rücksendung des ausgetauschten Teils gerne noch ein paar Spulen bestellen. Auf Ihre Mails dazu hat Herr Rhode nie geantwortet, so dass sie die Spulen ein andermal nochmal extra bestellen musste. Also wenn ihr das Spinnrad bestellt, erwartet nicht mehr als das absolute Minimum an Kundensupport und Kommunikation. Ich finde wenn man das weiß kann man sich darauf einstelle. Und ich habe mal gelesen, dass Herr Rhode auf Anrufe eher reagiert als auf Mails. Das Spinnrad ist das auf jeden Fall wert und der Preis ist finde ich wirklich gut und wahrscheinlich ist er auch deshalb so günstig weil Herr Rhode eben den Kundensupport auch selber macht (oder halt nicht ;)). Man konnte das Rad übrigens auch mal bei Birgit von Knitart bestellen, ich finde es aber auf ihrer Seite nicht mehr. Wenn man über Birgit bestellt  hat man definitiv keinerlei HickHack, Birgit ist nämlich meiner Erfahrung nach im Kundensupport ziemlich gut und wirklich total nett. Vielleicht bietet sie das Rad ja in Zukunft wieder an.

Das Rad spinnt sich finde ich selbst in den sehr hohen Übersetzungen leichtgängig. Der Doppeltritt ist trotzdem sehr flach, man muss also nie trampeln. das Rad bewegt sich, wahrscheinlich auch durch das hohe Gewicht von 7,5 kg, überhaupt nicht beim Spinnen. Ich weiß gar nicht ob ich das schon explizit erwähnt habe, das Rad ist tatsächlich komplett aus Vollholz, das bekommt man nicht oft. Dadurch ist es aber auch empfindlich gegen Änderungen der Luftfeuchtigkeit und halt zu schwer um es wirklich ernsthaft mit auf Reisen zu nehmen. Dabei hätte ich dann auch Angst dass es sich verzieht. Es sieht dafür aber total hochwertig aus und es schleift nichts, das Rad eiert auch überhaupt nicht. Leise ist das Rad auch, alle Gelenke sind kugelgelagert.

Der Doppeltritt gefällt mir auf jeden Fall, ich hatte aber gedacht, dass ich nachdem ich beides probiert habe, Einzeltritt und Doppeltritt, einen Favorit benennen kann. Ich finde aber beides gut, ich bin nicht schneller mit dem einen oder dem anderen. Beim Einzeltritt kommt es öfter vor, dass ich das Rad beim starten einmal mit der Hand andrehen muss, beim Doppeltritt habe ich da etwas mehr Kontrolle. Dafür muss ich beim Doppeltritt ordentlicher sitzen, beim Einzeltritt kann man sich ziemlich hinflätzen. Das kann man jetzt als Nachteil oder Vorteil sehen ;) Ich hab mal gelesen, dass Doppeltritt die Knie eher entlastet und Einzeltritt die Hüften. Ich kann beides nicht bestätigen, aber auch nicht verneinen, mir ist gar nichts aufgefallen. Ich hatte eher den Eindruck, dass die Höhe des Tritts einen Einfluss darauf hat wie anstrengend das Treten ist und bei einem Einzeltritt ist der Unterschied zwischen der Position ganz oben und ganz unten halt höher. Aber vielleicht gibt es auch da zwischen den Modellen Unterschiede.

Die Bremsart lässt sich sehr schnell mit Hilfe der Adapter wechseln. Die Adapter werden mit Magneten am Spinnrad gehalten, was ich ziemlich durchdacht finde. Nur die Übersetzungsadapter muss man irgendwo separat lagern. Ich habe mich am Anfang mit der Flügelbremse versucht. Vorher hatte ich nur spulengebremst gesponnen und einen wirklich dünnen Faden habe ich mit der Flügelbremse nicht hinbekommen. Laut Herrn Rhode ist das ruckelfreie dünne Spinnen mit einer guten Flügelbremse zwar kein Problem, meine Erfahrung ist da aber anders. Oder die Flügelbremse ist halt nicht so gut ;) Wahrscheinlich liegt es an mir und meinen Gewohnheiten, im Forum fanden sich Leute die die Flügelbremse sehr gelobt haben, ich habe da halt keinen Vergleich. Dicke Garne kann ich damit gut spinnen, aber für dünne ist mir das zu ungleichmäßig und ruckelig. In meiner Spinngruppe spinnt jemand Klöppelgarne mit einer Flügelbremse (von Henkys übrigens). Ich nutze die Flügelbremse jetzt meistens nur noch zum Zwirnen, dafür ist die super, weil die sehr stark einzieht ohne dass man großartig schwerer Treten muss, wie bei einer Spulenbremse.

Die Spulenbremse funktioniert super. Sie hat an beiden Seiten Federn, so dass man nichts ändern muss wenn man die Drehrichtung wechselt. Sie lässt sich recht fein einstellen mittels eines konischen Stabes, der nur über Reibung in einem Loch gehalten wird, wenn man den rauszieht kann man den also sehr einfach drehen und wenn er in Position steckt muss man etwas Kraft aufwenden, das funktioniert sehr gut. Die Bremse ist mir relativ schnell gerissen und wenn ich mich recht erinnere gab es mit der auch mal Probleme, dass die sich in die Spule gefressen hat oder so. Ich habe dann statt wieder eine Nylonschnur zum Bremsen zu verwenden ein Stück Stickgarn dafür verwenden. Das mache ich mittlerweile bei allen meinen Spinnrädern, weil das so gut funktioniert und sich die Bremse damit kontinuierlicher einstellen lässt. Der Faden frisst sich auch nicht in die Spule. Wenn ich die Spulenbremse benutze mache ich trotzdem den Lederriemen der Flügelbremse über das Einzugsloch und lasse die Bremse aber locker. Ansonsten fällt der Flügel nämlich schonmal runter (woher ich das wohl weiß?!).

Die Schiebehaken gefallen mir auch, vorher hatte ich nur feste Haken. Hier finde ich aber nicht das eine besser als das andere. Ob man jetzt den Haken bewegt oder den Faden macht ja im Endeffekt nicht den Unterschied. Und wenn die Haken gut angeordnet sind, so seitenversetzt wie beim Bliss zum Beispiel, kann man auch mit Haken die Spule sehr gleichmäßig fülle. Beim Ashford Standardflügel zum Beispiel finde ich aber, dass die Haken zu weit auseinander sind. Schade an den Harken ist, dass sie mittlerweile angelaufen sind und nicht mehr so hochwertig aussehen. Bei den vorderen Haken hat der Faden die kupferne Farbe abgerieben so dass sie jetzt halb Silber halt Kupfer sind.

Auf der Shopseite ist für die Spulen ein Fassungsvermögen von 160g angegeben. Soweit ich das sehen kann hat sich aber an dem Flyer und den Spulen seit ich das Rad gekauft habe nichts geädert. 160g passen da eher nicht drauf. Also ich habe da zumindest noch nicht geschafft. So Im Schnitt kriege ich das so 110 g drauf und so dick spinne ich eigentlich nicht, auf das Bliss habe ich über 200 g auf die Spulen bekommen. Das ist definitiv ein bisschen schade. Ich versuche immer so viel Garn am Stück wie möglich zu produzieren, damit ich den Faden beim Stricken so selten wie möglich neu ansetzen muss ;) Und ich denke das Rad hätte Platz für einen größeren Flyer und damit größere Spulen. Vielleicht kommt das ja irgendwann noch.

Update 09.03.18: Ich habe eine Mail von Herrn Rhode bekommen, in der er schreibt, dass ich eine ältere Flügelversion habe mit Spulen die 100 g fassen. Flügel und Spulen sind mittlerweile größer und fassen 160g. Im besagten Ravelry Thread gibt es auch Bilder.

Insgesamt bin ich mit dem Rad sehr zufrieden. Ein wirklich solides Workhorse-Rad, das was besonderes ist, allein schon weil es so viele Cleverheiten und Features hat. Ein Bastlerrad irgendwie, das sehr gut funktioniert und trotzdem hochwertig aussieht, das ist genau mein Ding :) Falls ihr Fragen habt, oder auch Anmerkungen oder ihr sogar wisst ob die Kommunikation mit Herrn Rhode sich vielleicht gebessert hat freue ich mich, wenn ihr euch bei mir meldet :)

Macht’s gut!

Katharina

 

 

 

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14 Gedanken zu „Rhode Island Spinnrad Review

  1. Punktemarie

    Hallo liebe Katharina,

    was für ein ausführlicher Post, super :-) Vom Aussehen gefällt mir das Rad sehr gut. Ob es etwas auch für mich wäre, keine Ahnung. Denn das habe ich bei Birgit wirklich gelernt, egal wie schön man ein Rad optisch findet oder von den Featuren, man muss es ausprobieren… Ich wollte ja auch erst ein anderes Rad, aber mir taten beim ersten Test dabei direkt die Fußgelenke weh, der Tritt war da glaube ich zu steil. Von daher würde ich auch bei einem zweiten Rad, das echt nicht ansteht, da ich iim Moment irgendwie so gar nicht zum Spinnen komme, immer in einen Laden gehen, und es test.
    Übrigens hat Birgit es mit Sicherheit wegen des schlechten Service nicht mehr im Programm. Denn der Service ist bei ihr ja ein ganz wichtiger Faktor und wahrscheinlich ist der bei ihr als Händlerin ähnlich rudimentär …
    Aber wie gesagt, Dein Rad gefällt mir sehr gut, das Kirschholz hat echt eine tolle Farbe und so ein handgefertigtes Teil hat schon was :-)

    Viele liebe Grüße
    Brigitte

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Vielen liebe Dank Brigitte! Ich denke auch, dass es Sinn macht, ein Rad vorher mal zu testen, danke für deine Erfahrungsteilung :) Ich habe das bei beiden Rädern nicht gemacht, hätte auch nach hinten losgehen können.

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  2. Franziska

    Toller ausführlicher Bericht zu deinem Spinnrad!Da bekommt man (also ich ;-)) glatt Lust es doch mal mit dem Spinnen zu probieren…. also so irgendwann… in 15 Jahren, wenn das Kind Mama doof findet und man wieder Zeit hat.

    Hast du eigentlich geplant auch Strick- oder Nähdesign weiter zu vertiefen – du hast da ja zuletzt auch echt schöne Stricksachen entworfen.

    Liebe Grüße
    Franziska

    PS Irgendwie dachte ich, dass ich den Kommentar schon heute Morgen abgeschickt habe, aber scheinbar doch nicht. Hoffe nicht, dass nachher alles mehrfach auftaucht.

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    1. Katharina Artikelautor

      Dankeschön Franziska.
      Ja, ich lass gerade eine Anleitung testen, im Grunde ist das so gut wie durch und ich müsste mich mal wieder dran setzen, habe nur nicht so die Lust im Moment. Zwei Sockenanleitungen habe ich auch so gut wie fertig eigentlich. Meh, mal sehen!
      Deine Kommentare von heute morgen sind angekommen. Ich muss die nur freigeben, aber ich lösche sie dann jetzt. Du hast da mit einer anderen Mail Adresse kommentiert. Bei neuen Kommentatoren muss ich immer den ersten Kommentar freischalten, dann merkt sich das System das und die nächsten werden dann automatisch freigeschaltet. Durch die andere Mail Adresse hat das System jetzt gedacht du seist neu :)

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      1. Franziska

        Ahhhh wahrscheinlich hab ich nicht drauf geachtet was mein Handy oder Tablet da automatisch ausfüllt und es war die alte Mailadresse. Das erklärt natürlich das Problem.

        Finde ich super, dass du weiterhin Sachen entwirfst und das auch veröffentlichen wirst! Sowas find ich ja toll, wenn man es kann und würde ich auch gerne machen… aber die alte Leier…. oh Zeit wo bist du hin? Wenn du da den Zaubertrick für findest…. ich kauf ihn dir sofort ab! Nee aber im Ernst wie machstdu das alles??? Stricken, Spinnen, Nähen, Bloggen, Geräte basteln, Arbeiten, Leben….. Das ist echt beneidenswert!

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  3. Katharina

    Liebe Katharina,
    ein sehr schöner und interessanter Bericht über dein Rhode Island Spinnrad. Das Spinnrad kannte ich noch gar nicht und finde es schön, dass ich in deinem Post gleich so viel drüber lesen konnte :)
    Ich hatte mal mit dem Tom Walther geliebäugelt, aber bei der lange Wartezeit hab ich mir überlegt, dass doch bei meinem Kromski Sonata bleibe und Geld in einen Webrahmen investiere :) Mangelware ist wie immer die Zeit ;)
    Liebe Grüße,
    Katharina

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    1. Katharina Artikelautor

      Danke Katharina, schön dass dir mein Bericht gefallen hat :) Das sind schon wirklich enorme Wartezeiten und so einen Webrahmen kann man ja auch immer gebrauchen finde ich :)

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  4. Twill & Heftstich

    So einen unabhängigen und differenzierten Bericht hätte ich mir vor Anschaffung meiner neuen Nähmaschine gewünscht; dann hätten wir schneller zueinander gefunden! Bei der Nennung des Preises für ein Spinnrad habe ich mal kurz gezuckt, ich habe mir darüber zuvor nie Gedanken gemacht. Aber leuchtet eigentlich ein. Vollholz, zudem Kirsche, viel Handarbeit… Es sieht zudem wirklich hübsch aus, obwohl das wahrscheinlich nicht das Kriterium ist! Liebe Grüße, Manuela

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  5. Nadine

    Dein Spinnrad ist echt schön! Ich hatte letztes Jahr mal überlegt, ob ich mir nicht auch ein Island bestell. Das Rad sieht einfach toll aus und die Features gefallen mir auch. Beim Bliss ist mir der Einzug fürs Zwirnen zu gering, sonst bin ich aber zufrieden damit. Habe dann aber wegen der kleinen Spulen ein gebrauchtes Merino von Wollknoll gekauft. Da passen unglaubliche 250 g drauf. Dafür sieht es nicht so schön aus und tritt sich bei voller Spule sau schwer. Wenn ich mal noch ein weiteres Rad brauche, wird es aber auf jeden Fall ein Island aus Kirsch.
    Dir wünsche ich weiterhin viel Freude damit!
    LG Nadine

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    1. Katharina Artikelautor

      Danke Nadine!
      Na, dann bist du ja vielleicht eine Kandidatin für die Flügelbremse :) Mir reicht der Einzug vom Bliss vollkommen, ich glaube ich spinne generell eher mit wenig Einzug.

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  6. Christina

    Interessant! Ich hätte nicht gedacht, dass es bei Spinnrädern soviele technische Unterschiede gibt. Und offenbar auch einen erstaunlich großen Markt. Danke für deine ausführlichen Erläuterungen!

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  7. Jessica

    Ich habe mir ein Island bei Herr Rhode bestellt und fand die Kommunikation bis jetzt sehr gut. Hat sehr schnell geantwortet.

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