Tosti Winterjacke

Ich habe mir diesen Post extra aufgehoben bis heute, den heute ist wieder MeMadeMittwoch. Lieder findet der nämlich jetzt nur noch monatlich statt. Nagut, dadurch hat sich mir die Gelegenheit geboten meine neue Jacke, die schon Anfang des Jahres fertig war erst ein bisschen zu tragen bevor ich jetzt ausführlichst darüber berichten kann. Ich finde die Jacke so gut und sie war so viel Arbeit und so teuer, dass sie eine besondere Linkparty verdient finde ich, deshalb konnte ich ausnahmsweise etwas abwarten :)

Ich habe diesmal eine richtige Winterjacke genäht. Ich dachte zwar ich hätte schon richtige Winterjacken genäht, die schwarze und die rosane Minoru Jacke nämlich, wenn es dann aber so richtig Winter wurde habe ich zu meiner Skijacke gegriffen, die beiden anderen Jacken waren einfach irgendwann nicht mehr warm genug und, großes Manko: beide haben keine Kapuze.

Der Grund warum beide keine Kapuze haben ist, dass ich Stoff sparen wollte. Beide habe ich aus gerade mal 1,5 m Wollstoff genäht. Wollstoff ist teuer. Aber daran zu sparen und dann nachher wieder keine gescheite Winterjacke ist auch blöd dachte ich mir. Und so habe ich diesmal mehr gekauft. Viel zu viel, wie sich herausstellte. Aber der Reihe nach.

Ich hatte schon im Sommer den Plan eine Winterjacke zu nähen und so hatte ich genug Zeit mich nach Schnitten umzusehen. Und irgendwie bin ich dann wieder bei einem Schnitt gelandet, der aussieht wie alle meine Jacken davor: Tosti von Waffle Patterns. Alle Waffle Patterns Schnitte kommen immer sehr gut weg in Kritiken und ich habe noch keinen probiert. Als ich den Stoff gekauft habe war ich mir noch nicht sicher, ob ich nicht lieber den Pepernoot Mantel nähen will. Der Schnitt ist nämlich dafür vorgesehen aus dicken Stoffen zu einem Wintermantel genäht zu werden. Im Gegensatz zur Tosti Jacke, die aus dünneren Stoffen eher für den Übergang gedacht ist. Ich hatte mich vor dem Stoffkauf noch nicht entschieden, aber beide Jacken brauchen 3,3m Außenstoff. Praktischerweise stand ein Besuch im Ruhrgebiet an und in meinem Lieblingsstoffgeschäft Stoffe Zanders in Moers gab es reichlich Wollstoffe. Ich hatte wirklich Probleme mich zu entscheiden. Ich hatte mich schon fast durchgerungen einen gelben Wollstoff zu kaufen, aber Marvin war arg anti gelb, so dass ich am Ende bei einer für mich sicheren Wahl gelandet bin: lila ;) Aber gut, wenn man 60 € für einen Mantelstoff ausgibt, dann macht es vielleicht Sinn sich für eine Farbe zu entscheiden, die einem gefällt und zu der sicher 90 % der restlichen Kleidungsstücke farblich passen. Der Stoff hat einen ziemlich hohen Wollanteil, ich glaube  irgendwas zwischen 60 und 80% und er ist doppellagig. Außen ist der im Twill gewebten Wollstoff, der ist, wenn man näher heran geht so rot lila blau meliert und von die Innenseite ist ein anderer dichter gewebter weißer Stoff und beide Lagen sind nur alle paar cm miteinander verbunden. Ich habe 3,30m von dem Stoff beordert. Von dem Stoff waren aber nur noch 2 Stücke da, eins war 3 m lang und das andere so 1,5 m und ich habe beide für den Preis von 3,5m bekommen. Ich wollte keinen Schnapper machen und mal nicht so geizig sein und wurde direkt vom Universum belohnt! ;)

Zusammenfassend habe ich mir also den dicksten Stoff,  den es in dem Laden gab ausgesucht. Und es war auch noch der steifste. Und dazu habe ich mich dann für ein Schnittmuster entschieden, dass ausdrücklich davor warnt dicke Stoffe zu verwenden! Challenge Accepted!

Ja, jetzt habe ich es ja schon verraten und ihr habt es bestimmt auch schon gesehen, es ist die Tosti Jacke geworden. Es war gerade Thanksgiving in Amerika und deshalb war der Schnitt runtergesetzt, so dass ich 10 € bezahlt habe. Waffle Patterns sind aus Holland, so das ich nicht damit gerechnet hatte, dass da jetzt noch die Mehrwertsteuer drauf geht, ging sie aber. Das sollte man mit einrechnen, wenn man dort einen Schnitt kauft. Bezahlt habe ich also 11,90 €.

Normalerweise klebe ich meine Schnitte ja zusammen, ich Sparfuchs, aber weil ich sowieso gerade so viel Geld für Stoff ausgegeben hatte habe ich den Schnitt bei Die Plotterei plotten lassen. Das war dann immernoch günstiger, als die gedruckte Version bei Waffle Patterns zu bestellen. Die Schnitte kamen schnell an und alles war super. Bisschen schade war, dass ich nirgendwo die Möglichkeit gesehen habe anzugeben, welche Layer ich drucken möchte. Also wurden einfach alle Größen gedruckt. Die Pdf scheint aber mit dem Hintergedanken entworfen worden zu sein, dass jeder vernünftige Mensch Gebrauch von der Layer Funktion macht und nur die Größe druckt die er wirklich braucht. Das wurde beim ausschneiden zwischendurch wirklich enorm wirr, weil Linien ineinander gedruckt sind und so viele Markierungen und alles sieht so gleich aus aaaaargh! Also wenn ihr selber druckt: macht von der Layer Funktion Gebrauch! ;)

Ich hatte kurz darüber nachgedacht meine Größe abzuzeichnen auf Malerfolie, so wie ich das immer mit Fertigschnitten mache. Aber das waren ganze 4 A0 Bögen mit Unmengen an Schnittteilen, so dass ich einfach meine Größe ausgeschnitten habe, zur Not hätte ich halt nochmal drucken müssen. Yuki empfiehlt im Blog, dass wenn man aus dem Schnitt eine Winterjacke nähen will man einfach eine Größe größer ausschneidet als man braucht. Ich hätte laut Maßtabelle eine 36 gebraucht, habe also 38 ausgeschnitten.

Ich finde es super, dass es so viele Schnittteile gibt. Es gibt extra welche für das Futter zum Beispiel und unendlich viele Taschenschnittteile, also gefühlt. Aber es war ein ziemlicher Aufwand Änderungen vorzunehmen. Verlängerungen mussten ja jeweils im Futter und an den Außenteilen gemacht werden, dann noch an Belegen und haste nicht gesehen. Super ist, dass die Schnittteile Verlängerungs- bzw Verkürzungslinien haben! Und davon auch nicht nur eine, sondern pro Schnittteil 2, weil die brauche ich auch mindestens, so viel wie ich verlängern muss kann ich das nicht nur an einer Stelle machen. Das hat das ganze also schon erleichtert. Weil ich die Angaben für die Reißverschlusslängen komisch fand, 74 cm für Größe 38, habe ich einfach so verlängert, dass dabei dann eine normale Größe für den Reißverschluss rauskam. Bei mir 80 cm. 6 cm sind etwas wenig für mich, aber 11 cm wären zu viel gewesen, die Jacke sitzt an mir deshalb sicher etwas kürzer als an anderen.

An der Hüfte habe ich gut 6 cm im Durchmesser zugegeben, weil ich breite Hüften habe.

Ich habe mich dazu entschlossen, nur aufgesetzte Taschen mir Reißverschluss zu nähen, solche Klappentaschen finde ich sehr hübsch, aber ich finde es immer etwas umbequem die Hände da rein zu bekommen. Ansonsten hat nur das Futter noch eine Tasche, alle Ärmeltaschen und Brusttaschen habe ich weggelassen. Die Schlitze hinten wollte ich haben, sehen total professionell aus fand ich. Würde ich nächstes Mal nicht mehr machen. In einer echten Winterjacke braucht man keine Schlitze, obwohl sie jetzt auch keine Kälte durchlassen, aber durch den dicken Stoff sehen die nicht mehr so toll aus und es war enorm umständlich die zu nähen.

Die Riegel an de Schultern und die Schlaufen für einen Gürtel habe ich weggelassen, brauche ich beides nicht.

Nachdem ich alle Verlängerungen vorgenommen hatte habe ich ein Probeteil aus Baumwollstoff genäht. Danach habe ich die Schultern nochmal deutlich breiter gemacht, das Armloch etwas vergrößert und die Ärmel weiter gemacht. Was ist das neuerdings mit mir und zu engen Ärmeln? Vielleicht schlägt das Krafttraining doch nach 6 Jahren mal an? :D Ne, komisch. Aber okay, das waren alles Dinge die sich recht leicht ändern ließen.

Schon beim Probeteil ist mir aufgefallen, das die Jacke am Hals recht eng ist, ich habe aber nichts geändert. Dachte das wäre nicht so schlimm und ich war mir nicht sicher was ich hätte ändern solle. Wenn ich jetzt einen Schal trage bekomme ich die Jacke nicht komplett zu, oder nur unter Erstickungsanfällen :D Und wenn man sich mal die Beispielfotos bei Waffle Patterns ansieht, sieht man dass die Jacke immer offen ist und man kann erahnen, dass das auch da ne knappe Sache wird. Bei meinen Minuro Jacken ist der Kragen deutlich weiter und das ist echt angenehm und auch ganz nett, dass man die Jacke auch mit Schal schließen kann, wenn es ganz windig und kalt ist. Anderseits ist der Schnitt ja auch gekennzeichnet als nicht für dicke Stoffe blablabla, deshalb sehe ich das jetzt mal nicht so eng und gebe euch einfach den Tipp den Halsausschnitt zu verbreitern, wenn ihr die Jacke näht.

Worauf ihr vielleicht auch achten solltet ist die Höhe der Brustabnäher. Die hatte ich vor dem Probeteil und danach schon nach weiter unten verlegt, auf den Bildern sehen sie aber immernoch etwas zu hoch aus finde ich.

Und weil ich gerade beim Schnitt bin schreibe ich jetzt erst was zur Anleitung und dann zu den Materialien. Die Anleitungen von Waffle Patterns werden immer sehr gelobt. ich hatte dementsprechend enorm hohe Erwartungen. Die wurden nicht ganz erfüllt. Erstmal finde ich es unpraktisch wenn die im Schnitt enthaltene Nahtzugabe 1.2 cm beträgt. Das ist auf meinem Stichbrett nicht markiert. Es steht dabei, dass das ungefähr 1/2″ sind. Da wäre es klüger gewesen die Nahtzugabe tatsächlich 1/2 “ zu machen, das ist nämlich auf den meisten Stichbrettern markiert. So muss man sich selber was basteln. Was mir aufgefallen ist, was aber vielleicht etwas mäkeln auf hohem Niveau ist, ist dass einige wenige Grafiken verpixelt sind und dass Rechtschreibfehler in der Anleitung sind, die ein Rechtschreibprogramm gefunden hätte. Also vergessene Leerzeichen zwischen 2 Wörtern zum Beispiel. Insgesamt hatte ich manchmal Probleme damit die Formulierungen zu verstehen, das ist aber okay, ich erwarte ja kein perfektes Englisch wenn ich eine Anleitung kaufe. Aber ne Rechtschreibprüfung sollte man schon machen, wenn man Schnittmuster für 12,50 € verkauft finde ich.

Als ich die Falten im Futter legen sollte hatte ich Probleme herauszufinden wie genau die Falten gelegt werden sollen, Markierung auf Markierung? Da steht nur ‚Make pleats on the center back matching the pleat markings‘. Ich habe da mal Kellerfalten draus gemacht, so dass die Weite des Futters mit der des Außenteils übereinstimmt.

Ansonsten ist die Anleitung aber gut und ausführlich. Es gibt zu jedem Schritt technische Zeichnungen, die wirklich super sind, so dass man auch ohne den halt teilweise schwierig verständlich Text klar kommt. Der Schnitt ist aber sicher, auch aufgrund schon der Menge an Arbeitsschritten nichts für Anfänger.

Sooo zum Material. Vom Außenstoff habe ich schon erzählt. Weil ich wollte, dass die Jacke jetzt nicht wieder zu kalt wird habe ich als Interliner Thinsulate bestellt und dazu als Futter ein Membranfutter. Viel hilft hilft ;) Von beidem habe ich je 2 m bestellt, das hat sehr gut gereicht. Bestellt habe ich bei funfabric, das hat sehr gut geklappt. Ich habe Vorderteile, Rückenteile und Ärmel mit Thinsulate unterfüttert. Die Kapuze also zum Beispiel nicht, den Kragen auch nicht, das wäre sonst alles etwas dick geworden und das hat auch definitiv ausreicht. Das Membranfutter ist leider nicht sehr flutschig, so dass es mir manchmal die Ärmel hoch schiebt beim Jacke anziehen. Das ist etwas schade, aber zu verkraften. Ich habe auch direkt wasserfeste Druckknöpfe bei funfabric mitbestellt. Die Reißverschlüsse sind allerdings aus meinem Fundus ich fand die passen gut zum Futter. Dass der Hauptreißverschluss jetzt ein Zwei-Wege Reißverschluss ist ist sinnlos denke ich. Warum sollte man eine Winterjacke von unten aufmachen? Aber ist ja auch nett die Option zu haben :D Naja, ich hatte ihn halt da ;)

Die Knebelknöpfe sind von einer Jacke, die ich Marvin mal gemacht habe, die aber deutlich zu winddurchlässig war und deshalb zerpflückt und dann entsorgt wurde. Um die Knebelknöpfe anzunähen habe ich in regelmäßigen Abstände Löcher mit so einer Gürtellochmachzange geknipst, weil ich von Hand mit einer Nadel nicht durch das Leder gekommen bin. Und auch so war das echt kein Spaß. Als Faden habe ich schwarzes Stickgarn verwendet. Für die Innentasche habe ich noch einen Rest von einem Ikea Stoff verwendet. Und fast hätte ich es vergessen: hier seht ihr den ersten Einsatz eines kleinen Teils meiner brettchengewebten Borte: ich habe sie als Aufhänger verwendet :)

Der ganze Nähprozess war enorm anstrengend. So dass mir danach die Arme und Finger weh taten. Teilweise hat meine Maschine aufgeben, mehrere Nadeln sind gebrochen und nur mit ausgelassenen Stichen habe ich es geschafft am Ende einmal die Jacke rundherum abzusteppen. Das war wirklich ein Kraftakt. Auch das Einschlagen der Druckknöpfe war wirklich nicht leicht, weil da einfach zu viele Stofflagen waren. Das bin ich aber natürlich alles selber schuld. Und dass eine Haushaltsnähmaschine nur schwerlich durch 4 lagen doppellagigen Wollstoff und 2 Lagen Thinsulate kommt ist ja auch klar. Aber dass da echt der Spaß nachlässt wohl auch.

Ich habe mir so oft mit der Handnähnadel in den Finger gestochen oder bin an Stecknadeln hängen geblieben, habe Stecknadeln vergessen, weil die Lagen so dick waren und ich nichts mehr gesehen habe. Ich habe echt geblutet und geschwitzt und erstmal eine Nähpause gemacht als die Jacke fertig war. Dafür finde ich sie jetzt echt super. Sie ist definitiv warm genug und lässt weder Wind noch Nässe durch. Leider konnte ich sie im Januar nicht viel tragen, weil wir hier fast jeden Tag über 10 ° hatten und die Jacke einfach zu warm war. Am Wochenende hatte sie allerdings einen Einsatz im Schnee und ich war sehr zufrieden!

Die Jacke ist jetzt natürlich recht schwer, ich habe bestimmt insgesamt so 2 m Wollstoff verarbeitet, vielleicht ein bisschen mehr und der wiegt recht viel. Das ist aber im Rahmen finde ich, muss man aber beachten, wenn man sich eine Jacke aus schwerem Stoff näht. Dinge, die ich bei meiner nächsten Jacke anders mache sind: ich werde die Kapuze direkt annähen, ich brauche keine abtrennbare Kapuze, ich brauche immer eine Kapuze ;) Die Kapuze ist zu groß. Selbst mit Kopfhörern hängt die mir noch locker auf dem Kopf herum und geht beim ersten Windstoß flöten.

Außerdem würde ich schauen, dass ich ein Gummiband oder so an der Kapuze abringe, so dass ich sie zwingen kann auf dem Kopf zu bleiben. Und dann ist da noch die Sache mit dem zu engen Hals. Es gibt also noch Raum noch oben und mehrere Gründe sich nochmal eine Winterjacke zu nähen. Oder vielleicht dann auch direkt einen Mantel? ;) Mal sehen, erstmal bin ich aber sehr zufrieden mit dieser Jacke hier!

Macht’s gut!

Katharina

 

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61 Gedanken zu „Tosti Winterjacke

  1. Irene

    Die viele Arbeit hat sich wirklich gelohnt! Die Jacke ist Dir echt gelungen, sieht toll aus. Beeindruckend sind die vielen Details und auch die Innenansicht. An der Jacke hast Du bestimmt lange Freude!

    Herzliche Grüße Irene

    Antworten
  2. Sandra

    Oh weia, wenn ich mir das so durchlesen, hört sich das wirklich nach enorm viel Arbeit an.
    Erstmal: Die Jacke ist toll. Superschöne Farbe, toller Schnitt und wirklich sehr sauber verarbeitet. Aber ich kann verstehen, dass Du immer noch nicht glücklich bist, obwohl Du soviel Arbeit und Geld investiert hast. Als Hundebesitzerin muss ich jeden Tag bei Wind und Wetter raus, und ich weiß, wie wichtig genau die Dinge sind, die Du ansprichst. Die Mütze muss auch mal auf dem Kopf bleiben, wenn es windig ist. Und auch am Hals braucht man ein bisschen Platz. Ich finde nämlich, es zieht wie Hechtsuppe, wenn man keinen Schal unter der Jacke hat. Was mich persönlich noch stören würde, wäre die Länge. Es geht nichts über eine Jacke – bzw. wäre es dann ja schon ein Mantel – die über den Hintern bis an die Knie geht. Und dann ist ein Zwei-Wege-Reißverschluss auch gold wert :)
    LG, Sandra

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Dankeschön Sandra! Das mit dem engen Hals ärgert mich wirklich etwas. Naja, meistens habe ich die JAcke aber eh nicht ganz zu, wäre nur schön, die Möglichkeit zu haben.
      Ich hatte noch nie eine lange Jacke, die bis über den Hintern ging! Kaufen konnte ich nie was passendes, dafür bin ich zu groß. ICh sollte das jetzt endlich mal angehen udn mir einen richtigen Mantel nähen! Naja, nächsten Winter dann ;)

      Antworten
  3. fetzich

    Deine Winterjacke steht dir richtig gut und hat tolle Details, sogar Innentaschen, ich bin total begeistert! Ich liebe Stoffe Zanders in Moers (meine alte Heimat) und habe im Dezember beim Sale auch einen schönen Wollstoffrest abgegriffen. Die Verkäuferinnen sind immer so nett dort und ich fühl mich gut beraten. Bei mir ist ein Mantel von Burda entstanden. So ein Winterteil mit Kapuze könnte ich mir auch vorstellen, sieht so kuschelig aus bei dir. Vielleicht nächstes Jahr :)
    Liebe Grüße,
    Jenny

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Ach cool! Guck, ich komm aus Duisburg-Rumeln, direkt nebenan :) Ich finde die Verkäuferinnen da auch super, und meistens haben die auch was selbst genähtes an. So nette und kompetente Verkäuferin habe ich sonst auch noch nirgendwo gefunden. So einen Mantel könnte ich dafür auch ganz gut gebrauchen :)

      Antworten
  4. Sybille Vogt

    Schöne, aufwändige Jacke. Der Pepernoot ist leider auch recht eng am Hals, was mich als Tuchträgerin auch stört.
    LG Sybille

    Antworten
  5. Molas

    Super schaut die Jacke aus. Ich finde auch die Farbe richtig klasse. Zu grosse Kapuze ist doof, aber meistens hat man doch eine Mütze auf (ich zumindest).
    Zwei Wege RV ist für mich ein Muss bei Winterjacken. Denn so komme ich dann viel leichter an die Hosentaschen und muss nicht die ganze Jacke aufmachen. Oder wenn ich in ein Geschäft gehe, dann mache ich ein Stück oben und eins unten auf. So eine Faulheitshilfe ist das für mich.
    Lg Iris

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Dankeschön :)
      Die Kapuze ist auch mit Mütze noch meilenweit zu groß leider, die fliegt, wenn der Wind richtig kommt, einfach so runter.
      Sieh mal einer an, vielleicht gewinne ich den Unfall-2-Wege-Reißverschluss ja noch lieb am Ende! :)

      Antworten
  6. Andrejana

    Ich sag nur WOW! Sieht wirklich toll aus! Aber nähen würde ich so was nicht wollen, geschweige denn, dass meine NäMa das packen würde! Vielen Dank mal wieder für eine so ausführliche und ehrliche Rezension des Schnitts und des gesamten Arbeitsprozesses! Das ist sooo selten in der deutschen Bloggerszene, dabei wäre allen viel mehr geholfen mit solchen Beiträgen!
    Liebe Grüße nach Baden!
    Andrejana

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Andrejana, für deinen wieder so lieben Kommentar :) Es freut mich, dass dir meine Rezensionsart gefällt, ich denke, dass das so selten ist, weil es einfach nicht so viele interessiert. Und da freue ich mich, wenn ich so eine positive Rückmeldung bekomme! :)

      Antworten
  7. Irene

    Deine Jacke ist toll geworden!
    Gut das du dich für diese Farbe entschieden hast. Gefällt mir sehr.
    Ich gebe dir recht, dass eine Jacke viel Arbeit ist. Respekt das du vorher ein Probeteil genäht hast.
    Meine Motivation wäre nach einem Probeteil sicher weg gewesen.
    Obwohl bei so teurem Stoff auch verständlich.
    Viel Spaß beim Tragen an kalten Tagen!
    GLG Irene

    Antworten
  8. me3ko

    Was ein aufwendiges Projekt, das Du mit Bravour gemeistert hast! Dass diese Winterjacke warm ist, kann ich mir gut vorstellen, ich habe es schon warm bekommen beim Lesen! Eine schöne Farbe hast Du ausgesucht.
    Wenn ich von den Änderungen lese ( Schulter und Hüften breiter, Ärmel weiter, Armloch grösser, Brustabnäher tiefer), frage ich mich ab, ob Du die richtige Grösse gewählt hast. Auch der enge Halsausschnitt wäre dann vielleicht nicht ganz so eng. Nur eine Idee, Du hast ja eine sehr schlanke Taille, da kann ich mir schon vorstellen, dass hier die 36 /38 angebracht ist. Wäre es nicht einfacher, hier und event. bei der Oberweite bei einer grösseren Grösse Änderungen vorzunehmen?
    Aber wie gesagt: Hut ab vor dieser Nähleistung! Noch viel Freude beim Tragen, der Winter ist ja noch nicht vorbei.
    Lieben Gruss me3ko

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Dankeschön me3ko.
      Normalerweise wählt man bei Oberbekleidung die Größe ja nach der Oberweite, weil die am schwierigsten anzupassen ist. Also die Größe war nicht nach meiner Taille sondern nach meiner Oberweite gewählt. Meine Erfahrung ist auch eher, dass sich so Dinge wie Schulterweite, Armausschnitttiefe und Halsausschnittbreite nicht so arg unterscheiden bei unterschiedlichen Größen, also nicht proportional mit dem Brustumfang mitwachsen. Ich glaube das Problem ist eher, dass die Proportionen des Basis-Schnitts mit meinen nicht übereinstimmen. Und das kleinere Übel ist es die Schultern anzupassen. Also die Änderungen waren alle noch im Rahmen, aber um zu sagen welcher tatsächlich der schnellste Weg ist müsste ich den von dir vorgeschlagenen natürlich mal probieren! ;)

      Antworten
  9. Luzie

    Das was Du über den Nähprozess schreibst, kann ich zu 100% unterschreiben. Ich habe mir vor einigen Jahren beim Nähwochenende in Bielefeld den Peppernoot Coat in der super-warm-Edition genäht, d.h. dicker Wollstoff, Klimamembran und Steppfutter. Das Nähen war so anstrengend. Ich hatte regelrecht Muskelkater in den Händen und Armen und habe an dem Wochenende kaum mit jemand gequatscht, sondern mit dem Mantel gekämpft. Aber: die Arbeit lohnt sich so sehr. Es ist eine wahre Freude, eine so warme Jacke, zu haben, die nicht eine Ski-Winter-Funktions-…jacke ist. Auch meine Jacke war erst sehr steif, ist aber durch das Tragen viel weicher geworden. Trotzdem habe ich da gefühlt 5 kg auf den Schultern *lach*.
    Deine Jacke gefällt mir sehr gut und auch Dein Blogpost ist wieder (wie auch Andrejana sagt) sehr ausführlich und hilfreich. Danke dafür!
    LG Luzie

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Vielen Dank Luzie! ich kann mir das sehr gut vorstellen wie das war bei dem Nähwochenende! :D Da will man dann ja sicher auch das ganze durchziehen und da geht es den Armen dann bestimmt noch schlechter :D Schön, dass du deine Jacke so magst und du hast recht, so eine schöne Wolljacke sieht viel besser aus als eine Funktionsjacke :)
      Ich hoffe meine Jacke wird auch noch weicher, vielleicht gibt sich das mit dem Hals ja noch ein bisschen.. irgendwann wird der Stoff schon nachgeben :D
      Es freut mich, dass dir der Post gefallen hat, danke für deinen lieben Kommentar :)

      Antworten
  10. Brina

    Wow, ich bin schon so verliebt in deine Jacke, die sieht echt toll aus. Ich hätte mich auch für lila entschieden und nicht für gelb, die Farbe steht dir echt super. Ich will mir auch gerne mal eine Winterjacke nähen, hab aber bei der ganzen Arbeit einfach angst, das sie mir hinterher zu dünn ist und mir nur kalt ist. Von daher werde ich mir deinen verwendete Einlage mal genauer ansehen, vielleicht wäre das ja auch was für mich gegen die Kälte. Der Schnitt ist super, ich kannte ihn bislang noch nicht, ist aber gleich mal mit auf meine Mantelliste gewandert. Schade das dir der Halsausschnitt ein bisschen zu eng ist, ansonsten finde ich das sie perfekt zu dir passt, die länge finde ich jetzt für dich nicht zu kurz, aber das ist ja auch immer ein persönliche Empfinden. Von einem 74 cm Reißverschluss habe ich allerdings auch noch nichts gehört, ich hätte die Länge auch entsprechend auf einen Reißverschluss angepasst. Reißverschlüsse zu kürzen ist nicht so toll und auch nicht so einfach, oder ich hab einfach noch nicht die richtige Technik dafür gefunden.
    Ich kleines gewebtes Band ist auch noch ein super Detail, wie hast du das denn so fein hinbekommen?
    Liebe Grüße
    Brina

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Brina!
      Ach irgendwo muss man ja anfangen und die erste Jacke wird sicher nicht perfekt. Nichtmal die 5te unbedingt, wie man ja gut bei mir sieht. Neee, ich finde die Jacke auch nicht zu kurz, ich meine nur, die ist kürzer an mir als an normal großen.
      Ich weiß auch nicht wie das geht mit den Reißverschlüssen.. Man muss ja einen neuen Stopper oben anbringen. Glaube dafür gibt es so Sets.. Aber sieht ja dann immer nicht so doll aus. Gibt auch online Shops in denen man Reißverschlüsse in allen möglichen Längen kaufen kann, die kosten dann aber entsprechend.
      Das ist eine brettchengewebte Borte, die sehen einfach so aus, man darf nur nicht allzu dicke Fäden verwenden.

      Antworten
  11. Anja

    Ich habe auch mit diesem bzw. Etwas mehr dem pepernoot Schnittmuster für nächsten Winter geliebäugelt. Finde auch, dass es über den Po gehen muss und die Kapuze gut sitzen muss. Übrigens reduziert Karstadt Anfang Januar fast jedes Jahr sehr hochwertige Wollstoffe von oft 25 -30 Euro um die Hälfte, manchmal gibt es dann noch so Zusatzrabatte. Allerdings ist die Farbwahl modeabhängig. Ich habe da schon 4 Mal richtig tolle Mantelwolle gekauft, immer für den kommenden Winter. LG Anja

    Antworten
  12. Sandra

    Ein Kampf, doch siegreich bestritten.
    Wunderschön ist Deine Tosti geworden!
    Und wenn ich mir die gewebte Borte so ansehe, könnte ich doch schwach werden…
    Liebe Grüße!
    Sandra

    Antworten
  13. Punktemarie

    Hallo liebe Katharina,

    Meine Güte, was eine Arbeit … Bin immer wieder sehr fasziniert, was und wie Du solche Projekte umsetzt :-) Danke auch für Deinen Tipps und Links bzgl. der Innenfutter, irgendwann muss ich mir so eine richtig warme Jacke auch endlich mal nähen.
    Das Du danach erstmal Pause brauchtest, kann ich mir vorstellen… klingt ja wie im Märchen mit den blutigen Fingern :-) Drück Dir die Daumen, dass Du sie in diesem Jahr jetzt wenigsten noch recht häufig tragen kannst.

    Viele liebe Grüße, Brigitte

    Antworten
      1. Katharina Artikelautor

        Danke Brigitte! ;)
        Märchen wäre gut, ich spinne ja auch und so.. Und habe ich mich schon mehrfach gefragt übrigens, woran genau Dornröschen sich eigentlich beim Spinnen gestochen hast! ;) Vielleicht hat sie ja auch Wintermäntel genäht! Würde den langen Schlaf danach auch erklären!

        Antworten
  14. Susanne

    Ich bin mal wieder sprachlos, wieviel Mühe du dir mit der Jacke gegeben hast; was für ein Kraftakt.
    Aber dafür sieht sie jetzt natürlich auch einfach klasse aus und ist sicher super warm. Und du hast ganz recht; für so ein besonderes Stück lohnt sich ein hochpreisiger, qualitativ guter Stoff allemal.
    LG von Susanne

    Antworten
  15. Julia

    Hallo Katharina,
    wow! Deine Jacke ist toll!
    Mir ist eine Kapuze auch immer wichtig; und Taschen, mit denen man gut zurecht kommt.
    Aber das ist ja das Tolle beim Selbermachen: Man kann alles so gestalten, wie man es braucht und mag.
    Liebe Grüße!
    Julia

    Antworten
  16. kuestensocke

    Wahnsinn, was für ein aufwändiges Projekt! Tolles INnenleben mit Taschen und Beleg und allem drum und dran. Kannst sehr stolz auf Dich sein! Die Jacke steht Dir prima und wie das Schneebild zeigt, ist sie perfekt für den Winter. LG Kuestensocke

    Antworten
  17. SaSa

    Die Winterjacke sieht toll aus und Du hast auch eine wunderschöne Farbe ausgesucht. Danke für die ausführliche Beschreibung des Entstehungsprozesses. Schade, dass das Schnittmuster doch ziemlich viele Schwachstellen aufweist. Sonst sieht alles ziemlich rund aus, besonders beeindruckend sind die Belege mit der Innentasche. Zweiwegereißverschlüsse an Wintersachen finde Ich übrigens sehr praktisch, wenn man ins Warme kommt, wo man sich nicht ausziehen kann, zum Beispiel in total überhitzten Geschäften. Da kann man von oben und unten zur Mitte hin öffnen und der Mantel hängt nicht offen auf. Auch beim Sitzen in der Straßenbahn kann es angenehm sein, von unten zu öffnen.
    Liebe Grüße, SaSa

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Dankeschön SaSa!
      Das wäre ja was, wenn ich jetzt den 2-Wege Reißverschluss zu schätzen lerne, obwohl er nur ein Unfall war. Ich werde ihm mal eine Chance geben!

      Antworten
  18. Epilele

    Puh, das war ja echt Arbeit – aber, die hat sich wirklich gelohnt. Deine Jacke ist super geworden und sie ist auch genau das, was Du haben wolltest – WARM!
    Liebe Grüße Epilele

    Antworten
  19. Zuzsa

    Eine Traumjacke! Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt! Ich habe mir für diese Winter auch extra eine Jacke mit thinsulate Futter genäht und bin sehr begeistert. Liebe Grüße, zuzsa

    Antworten
  20. Nria

    Die Jacke sieht wirklich klasse aus, die würde ich auch sofort anziehen :D
    Besonders interessant finde ich den Verlauf des Belegs, dort, wo er so eine Kurve macht und eine Innentasche enthält.
    Und ja, größere Mengen an Wollstoff werden recht schwer – ich hab mal jemandem, der unbedingt einen Vollkreisumhang (diese Mittelalter-Mäntel) aus Wollstoff mit Wollfutter nähen wollte, das Gewicht vorgerechnet (da kommen so einige Meter zusammen, auch wenn man die Ecken wegschneidet) und kam auf über 10 kg. Dann hat er doch von seinem Vorhaben Abstand genommen *gg*

    Antworten
  21. Sandra

    Wow, tolle Jacke! !

    So ein Zwei-Wege-Reißverschluss ist bei etwas längeren Jacken für Fahrradfahrer interessant, da es sich dreimal bequemer fährt, wenn die Jacke unten etwas aufgemacht werden kann. Ich bin jedenfalls immer sehr dankbar für diese Option (nicht nur bei Winterjacken)!

    Viele Grüsse und vielen Dank für die immer wieder spannenden Berichte 😊

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke! Das ist ein guter Einwand! Die Jacke ist allerdings so kurz, dass sie beim Radfahren auch geschlossen nicht stört, habe das schon erprobt! :) Aber ich werde mir das für eventuelle Zukunftsmäntel merken!

      Antworten
  22. Twill & Heftstich

    Was für eine schöne Winterjacke! Der Arbeitsaufwand, das Schwitzen, selbst die blutigen Finger haben sich für das Ergebnis gelohnt. Das sieht nämlich echt toll aus und steht Dir sehr gut! Die Jacke steht auch auf meiner Liste, aber eher als Übergangsjacke fürs Bergwandern. Daher bin ich Dir für die detaillierte Prozessbeschreibung sehr dankbar, besonders für den Hinweis mit der sich bei Wind verflüchtigenden Kapuze … im Fels könnte das zum Risiko werden. Im Großen und Ganzen aber ein schöner Schnitt, den Du klasse umgesetzt hast! Liebe Grüße, Manuela

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Vielen lieben Dank Manuela! Vielleicht macht es dann echt Sinn die Kapuze auch direkt anzunähen, oder sie ganz wegzulassen. Wieauchimmer, ich bin jetzt schon gespannt auf deine Version! :)

      Antworten
  23. Amely

    Hallo Katharina, da hast du ja eine beeindruckende Nähodyssee hinter dir! Aber dein Abenteuer hat sich gelohnt, die Jacke sieht nämlich echt toll aus! Ich finde es auch gut, dass Marvin gegen Gelb war, denn ich glaube, so ist sie besser zu kombinieren:)
    Liebe Grüße,
    Amely

    Antworten
  24. Malou

    Chapeau fürs durchhalten und bei aller Detailkritik ist die Jacke doch toll geworden. Am Ende lohnt sich der Aufwand für eine Jacke, die man oft trägt so sehr. Ich habe letztes Jahr Peppernoot genäht (Twill, mit Thinsulate gefüttert, dick, aber nicht superdick) und kann eigentlich weder über die Kapuze noch über den Halsauschnitt meckern.
    LG Malou

    Antworten
  25. Anna

    Sag mal Katharina,
    du bist doch Ginger Jeans Profi… ich versuch mich gerade an einer und bin etwas verwirrt.. in der Anleitung steht, das das hintere Bein kürzer ist.. bei mir ist es aber länger, genau um die Länge der „Yoke“ (wie heißt das auf deutsch…?!), ich hab mir das so erklärt, dass der Stoff ja die Runde über den Popo nimmt und hab das dann da so angeglichen (ease in.. wieder fehlt mir der deutsche Begriff), aber als ich das in der Anleitung nochmal gelesen hab, hat mich das verunsichert. Und wo genau muss ich am meisten „Easen“ – beim Popo selbst, oder?
    Mensch, ich häng hier gerade fest und hab das Gefühl, ich überseh was oder da ist ein Tippfehler in der Anleitung. Da Heather aber ziemlich gut ist, nehme ich an, ersteres ist der Fall… Hast du vielleicht eine Idee?

    Nachdem ich deinen Jackenpost gelesen hab, bin ich jetzt nochmal auf der Suche nach schönen Wollstoffen.. eigentlich wollte ich dunkelblau, das geht immer bei mir und passt zu allem, bin jetzt aber auf der Suche nach was dollem, was man so wirklich nicht kaufen kann… wobei die meisten Walkloden und Wollstoffe dann doch wieder einfarbig sind.. da will man mal wild sein…

    Ganz liebe Grüße,
    Anna

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    1. Katharina Artikelautor

      Hallo Anna!
      Ich habe gerade noch mal durch die Anleitung geguckt und finde keine Stelle an der steht, dass das hintere Bein kürzer als das vordere ist. Kannst du mir sagen auf welcher Seite bzw. unter welche Überschrift du das gefunden hast, vielleicht kann ich dir dann mehr dazu sagen. Ich wüsste aber nichts davon, dass das hintere Bein kürzer ist als das vordere, also das ist das erste Mal, dass ich das höre.
      Yoke kannst du mit Passe übersetzen denke ich. Ich wüsste nicht warum und wo du beim Popo was easen müsstest, die Nahtkanten die da aufeinandertreffen sind alle gleich lang. Also grundsätzlich ist die Bundhöhe hinten höher als vorne, wie bei den meisten Hosen, aber an den Nahtkanten passt alles aufeinander, du musst du eigentlich nichts easen. Hast du vielleicht die Passe falsch herum aufgenäht? Der höhere Teil der Passe ist in der hinteren Mitte, an den Seitennähten ist die Passe schmaler. Das ist zumindest ein Fehler den ich schon gemacht habe und ich denke der könnte zu deiner Verwirrung führen.
      Ich hoffe das hilft dir!

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      1. Anna

        Liebe Katharina,

        dank dir wieder mal für deine super fixe Antwort! Passe, klaro! Wenn ich so im Englischen bin, komm ich nicht mehr drauf. Die ist tatsächlich richtig angenäht.
        Auf S. 15 der pff Anleitung auf Englisch steht rechts oben
        „The back leg is slightly shorter between knee and crotch so ease the thighs together at this seam“
        Gekauft hab ich die Anleitung letzten Sommer, ist also auch nicht uralt oder so.

        Hm, mal sehen, ob ich einfach irgendwo ein Stück kürze, nützt ja nix, sonst hab ich nämlich auch zu viel Stoff hinten am Oberschenkel….

        Dank dir auf jeden Fall nochmal!
        liebe Grüße, Anna

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        1. Katharina Artikelautor

          Hallo Anna!
          Meine Version ist deutlich älter, da steht der Satz nicht drin, ich glaube Heather hat seit dem den Schnitt verbessert. Aber da steht ja, dass das hintere Bein kürzer ist, nicht länger und das ist bestimmt nicht so viel, schon gar niemals so viel wie die Höhe der Passe. Und das macht ja Sinn, mein Oberschenkel ist vorne dicker als hinten, ich hab das auch schon ein paar mal gelesen, dass man das so macht. Da stimmt irgendwas nicht bei dir, würde ich jetzt so Ferndiagnosemäßig sagen. Ich glaube das ist ne schlechte Idee, die Mehrlänge hinten zu easen. Das ist auch wirklich zu viel Mehrlänge. Und an der falschen Stelle. Vielleicht ist beim Zusammenkleben was schief gegangen oder so?

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          1. Anna

            deswegen hat mich das alles ja so stutzig gemacht-
            ja, ich hab das eben in der badewanne auch nochmal durchdacht und bin auch zum Schluss gekommen, dass da irgendwo was schief gelaufen ist. ich kanns nichtmal aufs kleben schieben, da ichs hab plotten lassen, aber vielleicht ist da beim zuschneiden bzw Teile auf den Stoff zeichnen irgendetwas verrutscht… Hach ja, es bleibt doch immer irgendwie spannend beim nähen….

            Lieben Dank für deine Antworten!!! Ich trauere übrigens hauptsächlich um den memademittwoch, deine Mittwochsposts definitv das Bloghighlight der Woche sind!

            Viele Grüße!

          2. Katharina Artikelautor

            Echt eine seltsame Sache! Wenn du’s rausgefunden hast sag Bescheid. wer weiß, vielleicht ist ja auch was beim Schnitt-Update bei CLosetCasePatterns was schief gelaufen?!
            Ja, das stimmt, spannend ist es oft, hehe :) Vielen lieben Dank für deine netten Worte, das freut mich wirklich total :)

  26. Christiane

    Ich finde deine Jacke mega schön! Was für ein toller Stoff! Und wie gut die Jacke zu deiner Strickjacke passt – genau so eine hätte ich jetzt übrigens auch gerne :)
    Wirklich krass, was für ein langer und beschwerlicher Weg bis zur Fertigstellung, sogar mit blutigen Händen, und das noch nicht mal beim Spinnen.
    Ich bewundere deine Energie und dein Durchhaltevermögen bei solchen Mammut-Projekten! Und danke, dass du dir jedes Mal so viel Mühe machst und so viel Zeit in die Blogposts investierst!
    Im Anschluss an die Jacke hast du wahrscheinlich erstmal ein paar einfache Jersey-Shirts genäht, oder? ;)
    Liebe Grüße
    Christiane

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  27. Sarah

    Oh man Katharina, diese Jacke ist wirklich der Hammer , auch wenn sie noch nicht ganz perfekt ist … für dich – das sieht der Außenstehende überhaupt nicht ! und zieht einfach den Hut vor deinen Nähkünsten… genial ! die Farbe und der Stoff sehen auch so toll aus… ich wollte diesen Winter eigentlich auch noch einen Mantel nähen ,aber wie das immer so ist … bleibt einfach auf dem Stapel für den kommenden Winter : ich bin auf jeden Fall sehr inspiriert durch dein Meisterwerk!!! liebe Grüße Sarah

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  28. Bele

    Jetzt weiß ich endlich, warum eine Kältewelle das Land heimsucht! Du solltest noch genug Gelegenheit bekommen, deine schöne, superwarme Jacke zu genießen.
    Drei Daumen hoch für dieses Projekt und deine Rezension (der Schnitt simmert hier noch auf dem Rechner…). Wenn ich es richtig sehe, hast du doch noch Oberstoff übrig, oder? Ich glaube, ich würde versuchen, noch eine andere Kapuze zu machen, wenn du die Nerven dafür hast. Diese ist wirklich zu groß… Dann noch einen dicken Schal außen um die Jacke gewickelt und sie nähert sich der Perfektion ;)
    LG, Bele

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    1. Katharina Artikelautor

      Ja, du hast recht, wie nett vom Wetter! ich kann jetzt auch berichten: die Jacke hält warm! :)
      Ja, ich habe noch ne Menge über. Für den nächsten Winter mache ich das vielleicht, dann kann ich auch direkt noch ein Gummi oder Band einnähen, um die Kapuze bei Bedarf fest zu ziehen. oder ich nähe mir halt ne neue Jacke. Ich glaube ich brauche einen Mantel!

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