Alpaka Rohwolle verarbeiten

Im Neujahrspost habe ich geteased und ihr habt es schon gesehen, das Alpaka an meiner Seite ;) 2016 haben Alfred und Susanne, meine Schwiegereltern, mir einen Gutschein zum Geburtstag geschenkt zum Alpaka Trekking. 30 km von hier, in Kraichtal-Bahnbrücken befindet sich die Alpacalodge von Christian Schmidt und seiner Familie. Dort kann man meist am Wochenende Spaziergänge mit Christian und seinen Alpakas machen. Marvin und ich haben im Oktober 2016 unsere erste Alpakawanderung gemacht. Das Wetter war toll, die Alpakas auch! Marvin war von ’seinem‘ besonders angetan, Zapato Blanco heißt er. Wegen des weißen Fußes :) Auch wenn Alpakas aussehen wie Kuscheltiere sind sie das nicht, was uns beiden sehr gefällt. Jedes Alpaka in der Herde hat wirklich einen ganz eigene Charakter. Zapato Blanco war zu dem Zeitpunkt noch recht jung, ich glaube so etwas 1 Jahr alt, er ist in der Alpakalodge geboren und er ist ein ziemlich ausgeglichenes Alpaka würde ich sagen. Er läuft gerne vorne mit, er isst sehr gerne und er lässt sich gerne streicheln.

Zu Hause haben wir beschlossen für Zapato Blanco eine Alpakapatenschaft zu übernehmen. Nicht nur, weil Marvin das Alpaka so gefallen hat, sondern auch, weil wir Christian gerne unterstützen wollten. Er bietet so viele Wanderungen an und jedes Mal, wenn ich dabei bin habe ich den Eindruck, dass das jedem Teilnehmer etwas gibt. Alle wirken so zufrieden und haben so viel Spaß, das ist wirklich schön. Und ich finde es total lobenswert, dass Christian seine Freizeit dazu nutzt so vielen Menschen so ein tolles Erlebnis zu bieten.

Aber natürlich hatte ich nicht nur das gute Wesen der Alpakas im Blick als ich das erste Mal mit ihnen spazieren war. Alpakas sind ja Nutztiere, man nutzt sie für ihre Wolle ;) 2016 war allerdings die komplette Wolle schon verkauft. Also habe ich mir schonmal die Wolle von Zapato Blanco für 2017 reserviert. Das war seine erste Schur, Baby Alpaka also! Die Wartezeit bis zu Schur habe ich damit verbracht mir ein Kardiergerät zu bestellen. Erstmal habe ich allerdings recherchiert wie man so Alpaka-Wolle gekämmt bekommt. Es gibt in Deutschland einige kleinere Lohnkämmereien, die einem die Arbeit abnehmen und denen man auch kleinere Mengen schicken kann. Bei Ravelry in der Spinnernetzgruppe gibt es eine Übersicht. Ich habe darüber nachgedacht. Aber ich hatte Lust die Wolle selber zu reinigen und zu kardieren, auch deshalb weil ich dann selber mehr Einfluss darauf habe was mit kardiert wird und was nicht und wie das Garn am Ende aussieht.

 Alpakas haben nämlich, genau wie viel Schafe Grannenhaare. Das sind dickere, glatte lange Haare, die sich zwischen der Unterwolle befinden und dafür sorgen, dass das feine Fell nicht verfilzt. Deshalb darf man Alpakas auch nicht bürsten, das würde die Struktur kaputt machen, habe ich mir sagen lassen. Die Grannenhaare sind wie gesagt deutlich gröber als die Unterwolle und man kann die einfach mitkardieren, man kann die aber auch aussortieren und das Endergebnis wird dann feiner.

Noch feiner und schöner wird das Ergebnis sogar, wenn man die Wolle kämmt. Dann fallen alle kurzen Haare und der ganze angesammelte Dreck raus. Das scheint mir aber noch mehr Arbeit zu sein, ich überlege, ob ich das dieses Jahr dann mal probiere.

Aber letztes Jahr habe ich nur kardiert. Ich habe ein paar Bilder gemacht und kann euch jetzt zeigen, wie ich vorgegangen bin. Beachtet aber, dass das das erste mal gewesen ist, dass ich Alpaka Rohwolle kardiert habe. Das erste mal sogar dass ich Rohwolle kardiert habe. Ich habe kaum recherchiert, sondern einfach mal gemacht, weil mir das so am meisten Spaß macht. Was ich sagen will, ist dass ich keine Anspruch darauf erheben will, dass ich irgendetwas richtig gemacht habe :D Oder ideal oder so. Ich möchte euch alle ermutigen eure eigenen Erfahrungen zu sammeln und Spaß dabei zu haben. Nur weil jemand sagt, dass sein Weg der einzig richtige ist, muss das nicht stimmen. Das ist zumindest die Erfahrung die ich gemacht habe. Viele Wege führen zum Ziel und ich versuche immer den zu wählen, der mir am meisten Spaß macht. Oft lernt man außerdem mehr wenn man erstmal viel falsch macht, dann weiß man danach wenigstens warum das der falsche Weg war. Also los geht’s.

Ich habe damit angefangen die Wolle vorzusortieren. Ich habe den größten Dreck den ich so einfach mit der Hand rausholen konnten aus der Wolle rausgeholt. Das war mehr Arbeit als sich das jetzt anhört. Der Zapato Blanco ist nämlich ein richtiges Spazieralpaka und lässt keine Wiese aus. Ich habe alles in dem Fell gefunden. Steine, Käfer, Futter, Kot und Heu ohne Ende. Christian hatte vorher die Teile des Vlies schon aussortiert die sich nicht lohnen zu verarbeiten. Beine und alles rund ums Pupsloch ;) Hals und Bauch waren noch dabei, ist aber auch nicht die schönste Wolle. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man lieber direkt im ersten Schritt rigoros aussortieren sollte. Das lohnt sich einfach nicht, wenn man das von Hand macht Teile der Wolle zu behalten die verfilzt oder so verdreckt sind, dass man den ganzen Dreck niemals da raus bekommen wird. Und es lohnt sich halt auch nicht Wolle zu behalten, die einfach nicht so schön und weich ist. Dafür entwickel man recht schnell ein Gespür. Die beste Wolle hat so ein Alpaka am Rücken. Zu Beginn war ich definitiv nicht wählerisch genug und das hat mich später viel Zeit und Nerven gekostet, für Wolle, die dann gar nicht mal so schön ist.

Eigentlich dachte ich, das vorsortieren und etwas auffluffen, also die Fasern auflockern, reichen würde um die Wolle dann zu kardieren. Ganz am Anfang dachte ich auch ich könnte das drinnen machen. Ohhh was war ich naiv :D Die Wolle war dermaßen sandig! Unglaublich. Ich bin schnell auf den Balkon gezogen. Und das sah aus da! Wirklich nichts für reinliche Menschen. Ich habe so oft gelesen, dass man Alpaka nicht waschen muss, die Wolle hat kein Lanolin, also Wollfett das man vor dem Kardieren und Spinnen entfernen muss. Alpakas haben das im Gegensatz zu Schafen einfach nicht. Aber die Wolle war so staubig, dass schnell klar war, dass ich die so wie sie war im Leben nicht spinnen kann, ohne alles einzusauen. Also musste ich waschen. Das geht mit Garten und Regentonne sicher besser. Da Alpaka aber immerhin kein Lanolin enthält das einem die Waschmaschine verstopfen könnte kann man die Wolle auch in die Waschmaschine tun. Jaaaa, das habe ich gemacht. Die Wolle portionsweise in Wäschenetze und die Wäschenetze dann im Wollwaschgang und mehreren Spülungen durch die Waschmaschine gejagt. Ich kenne unsere Waschmaschine, die kann z.B. warm spülen. Denn Bewegung und plötzlicher Wassertemperaturwechsel führt zum sofortigen Filzen der Wolle, da sollte man vielleicht erstmal mit einer kleiner Portion testen. Dann habe ich die Wolle noch ordentlich geschleudert und dann auf dem Wäscheständer auf dem Balkon getrocknet. Das sah aus… Und die Waschmaschine sah auch schon besser aus. Aber gibt ja Reiniger. Und bis heute hat sie sich nicht beschwert.

Nach dem Waschen

Ich habe die Grannenhaare erst nach dem Waschen entfernt. Ich dachte das macht sicher Sinn, wenn die das Fell vorher auch schon vor dem Filzen geschützt haben. Ich habe Fotos gemacht davon wie die Haare aussahen. Die sind immer etwas länger und man kann sie recht einfach so im Büschel aus dem Rest rausziehen. Das Fell was da dann nachher übrig bleibt ist wirklich schön.

Ich hatte versucht jeglichen Verschnitt schon vor dem Waschen auszusortieren. Der entsteht wenn der Scherer 2 mal ansetzt. Beim zweiten Mal kommen dann nur ganz kurze Stummel vom Alpakafell runter, die man nicht mit Einspinnen möchte, weil sie zu Ungleichmäßigkeiten im Faden führen. Ganz raus bekommen habe ich den Verschnitt der da war aber nicht. Ich glaube das war kein Scherer, der darauf Wert gelegt hat, dass die Wolle sich nachher toll verarbeiten lässt. Eher einer, dem es darum ging die Wolle so schnell wie möglich vom Alpaka zu bekommen.

Vorbereitet zum Kardieren

Nachdem die Wolle getrocknet war habe ich sie aufgelockert, damit das Kardieren einfacher geht.

Und dann habe ich kardiert. Einfach wie ich lustig war. Ich habe de Wolle komplett mit dem kleinen Hero von Woolmakers kardiert. Der hat 72 tpi, das ging sehr gut. Ich kann allerdings nicht empfehlen so ein ganzes Alpaka mit so einem winzigen Kardiergerät zu bearbeiten. Das hat ewig gedauert, wirklich ewig. Ich habe mir inzwischen ein deutlich größeres Kardiertier zugelegt.

Ich habe jeglichen Perfektionismus dann doch recht schnell abgelegt :D Hier habe ich zum Beispiel ein Foto davon wie ich Heureste mit der Pinzette aus den Fasern die schon auf der Trommel sind hole. Das Stück was ich da in der Pinzette habe ist so klein… Später habe ich mich nur noch für deutlich größere Stücke interessiert. Am Anfang habe ich auch jedes Batt 4 mal kardiert. Am Ende hat meine Motivation noch für 2 Durchgänge durch den Kardierer gereicht ;)

Ich habe dann später beim Spinnen für meine ‚Schlamperei‘ bezahlt. Das muss man wissen. Je weniger oft man kardiert, desto ungleichmäßiger liegen die Fasern. Und je weniger man Dreck schon vor dem Kardieren oder zumindest dabei rausholt, desto ungleichmäßiger wird der Faden. Und desto anstrengender wird das Spinnen.

Beim ersten Garn was ich aus der Wolle gemacht habe habe ich dann beim Spinnen das Grünzeug aussortiert. Das hat dazu geführt, dass mein Spinnprozess ständig unterbrochen war. Gut zu wissen ist aber vielleicht dass beim Spinnen und später beim Verzwirnen noch viel Dreck aus den Fasern fällt. Und dass so eine Alpakawolle einem das Spinnrad schon ziemlich einsaut. Und die Bude. Überall fliegt der Dreck . Kann aber auch lustig sein :D Ich hatte gelesen, dass so ein ein sandiges Alpakavlies schomal jemandem das Spinnrad zerschmirgelt hat. Also habe ich mein Bliss von Woolmakers genommen. Das ist nicht hochwertig verarbeitet und man kann es abwischen. Es scheint das Alpaka gut überstanden zu haben.

Das erste Garn habe ich für Susanne zu Weihnachten gemacht. Gaaaanz dünn ausgezogen, das geht bei so feinem Babyalpaka sehr gut. Und dann 3 -fach Navajo verzwirnt. Etwa 300 g habe ich verarbeitet, das Garn hat eine Lauflänge von circa 350 m/100g und ist unheimlich weich. Viel weicher als was ich so an Babyalapka Garn kannte.

Dafür habe ich mich wirklich sehr lange an dem Garn aufgehalten. Ich habe jedes Mal den Spinnprozess unterbrochen, wenn die Fasern doof lagen oder ich Heu aus den Fasern fummeln musste. Außerdem ist Babyalapka so leicht und weich, dass es ständig überall rumfliegt, also angenehmes Spinnen ist wirklich was anderes.

Dann habe ich weitere 300 g für einen Schal für Christian versponnen. Diesmal hatte ich keine Lust mehr so krass zu sortieren und habe das Garn direkt etwas dicker gemacht. Auch das Garn ist Navajo verzwirnt. Mit ordentlich Drall. Ich mag bei Alpaka nicht, wenn da Härchen abstehen, die einen so doof kitzeln. Dagegen hilft im kurzen Auszug spinnen mit viel Drall und dann mit viel Drall verzwirnen. Ich denke das ist auch gut für die Langlebigkeit des Garns.

Ihr könnt es vielleicht auf den Bildern sehen, in dem Garn sind deutlich mehr Grasreste zu sehen. Wie gesagt, ich habe hier nicht groß rumgefummelt. Sondern das Heu mit eingesponnen. Große Teile sind dann aber beim Waschen und verstricken noch raus gekommen.

Die Garne zu waschen war auch nett. Richtig befriedigend. Was da an Dreck raus kam. Uaaaaa :D Das Garn für Christians Schal hatte so DK Stärke und ich habe daraus einen Schal nach der Shifting Angles Anleitung von Purl Soho gestrickt.

Ich habe wegen des dickeren Garns nur 44 Maschen mit 4.0 cm Nadeln angeschlagen und ich habe die Angles nicht geshifted, die Diagonalen gehen also immer in dieselbe Richtung. Ich hätte sonst genau wissen müssen wann ich die Hälfte des Schals gestrickt hab. Ich wollte aber keine Reste lassen.

Der Schal ist suuuuper weich geworden. Total schön. Und da ist auch nochmal ordentlich Dreck beim Waschen rausgekommen. Oh man.. Und das ganze Grünzeug ist nicht rausgekommen. Zu großen Teilen aber schon. Christian hat sich daran aber sowieso nicht gestört, ihm gefällt der Schal. Was ich auch ganz nett zu sehen finde ist wie viele unterschiedliche Brauntöne der Schal hat. Der Zapato ist ein eher buntes Alpaka. Auch dagegen hätte mehrfaches kardieren geholfen übrigens ;)

Zusammenfassend würde ich sagen, dass Alpakrohwolle verarbeiten eine schöne Übung ist um seinen Perfektionismus etwas einzudämmen, ha :D Wenn man noch was anderes machen möchte zumindest. Arbeiten oder essen oder so ;) Ich denke es macht Sinn in kleineren Etappen zu arbeiten. Also erstmal 300 g kardieren und die dann verspinnen. Und dann hat man ne Chance die richtige Balance zu finden, denn je mehr Arbeit man sich beim Kardieren und reinigen spart, desto mehr hat man beim Spinnen. Und dann kommt es ja auch noch darauf an, welche der arbeiten einem am meisten Spaß macht. Außerdem ist es ganz nett mal Abwechslung zu haben und nicht die ganze Zeit nur zu kardieren oder nur zu spinnen. Ich habe die Arbeitsschritte übrigens strikt getrennt und werde es das nächste Mal anders probieren.

Und noch eine Erfahrung, die ich auch schon bei jeglichen anderen Handarbeiten gemacht habe: man spart sich dadurch dass man die Wolle selber aufbereitet kein Geld. Absolut auf gar keinen Fall. Man sollte das wirklich nur machen, wenn man daran Spaß hat :)

Ich habe übrigens nicht nur die Wolle von Zapato verarbeitet, sondern auch noch die von 2 anderen Alpakas. Die zeige ich dann, wenn ich damit durch bin.

So, puh, langer Post! Ich hoffe er hilft dem einen oder anderen weiter. Und wenn nicht, dann hatte ich zumindest viel Spaß daran ihn zu verfassen ;)

Habt nen schönen Tag :)

Katharina

 

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47 Gedanken zu „Alpaka Rohwolle verarbeiten

  1. Martina

    Danke! Ich finde es sehr toll von Dir dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt.
    Bittebitte mehr davon!
    LG
    Martina

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Vielen Dank! Auch für die Rückmeldung, ich finde es sehr schwer einzuschätzen, welche Themen für andere genauso interessant sind wie für mich ;)

      Antworten
  2. Katharina

    So eine sauerei 😂 naja also ich wäre glaube ich ausgeflippt, mein Hund macht mir da schon genug sauerei. Aber du hast ja Spaß dran und schön mal dein Alpaka zu sehen. Jetzt kann ich ja mal Ausschau nach im halten, wenn’s mal wieder bei uns vorbei läuft.

    Liebe Grüße
    Katharina

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  3. robina28

    Du bist ja echt verückt !!! Natürlich im positiven Sinne 😊 Wahnsinn, wie Du Dich da immer durchkämpfst bei solchen doch recht langwierigen Sachen, Hut ab ! Aber das ist dann schon was ganz besonderes, selbstgemachte Wolle vom „eigenem“ Alpaka ! Weiter so, ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass Du wieder einen neuen Beitrag gepostet hast Liebe Grüße sendet Dir Robina

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  4. Sonja Buchmann

    Hallo Katharina,
    vielen Dank für Deine tollen, langen Berichte. Ich lese Deinen Blog sehr gerne – Du gibt superviele Infos und schreibst sehr kurzweilig und spannend. Ich selbst nähe und häkel, aber auch Deine Artikel über das Verarbeiten von Rohwolle finde ich sehr spannend und lese sie sehr gerne – obwohl ich damit nicht selbst starten möchte.
    Liebe Grüße
    Sonja

    Antworten
  5. Susanne

    Ein Wahnsinn, wieviel Arbeitsschritte und Mühe bis zur zur fertigen Wolle; sehr interessant zu lesen.
    Für mich wäre das nichts, ich hätte dafür nicht die Geduld, dennoch finde ich es toll, wieviel Spass du daran findest.
    LG von Susanne

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Susanne! Das kann ich gut verstehen, dass für dich da eine Grenze überschritten ist! Ist schon wirklich sehr arbeitsintensiv und zeitaufwändig das Ganze!

      Antworten
  6. Bele

    Ich kann es total nachvollziehen, wie viel Spaß dir es macht, den Prozess von Anfang bis Ende zu kennen und bestimmen! Da mir derzeit die zeitlichen Ressourcen dafür fehlen, freue ich mich, bei dir dabei sein zu können. Danke fürs Teilen!
    LG, Bele

    Antworten
  7. Susanne

    Liebe Katharina, ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.😃
    Irgendwie bist du mir ja ein bisschen unheimlich, was du alles machst und kannst, da beneide ich dich ein bisschen 😉
    Wenn ich mir nur ein „einfaches „Shirt nähen will, wälze ich tagelang Gedanken wie &was und ob es wohl klappen wird, bei dir scheint das wie von selbst zu laufen.
    Ich werde weiterhin deine Arbeiten verfolgen und mich motivieren lassen.
    Liebe Grüße
    Susanne

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Susanne! Das freut mich dass du Spaß beim Lesen hattest. Ne, das läuft nicht von selbst, vielleicht musst du mal durch meine älteren Posts blättern. Ich bin einfach mit der Zeit schneller geworden :)

      Antworten
  8. Naehkatze Carola

    Unglaublich, wieviele Arbeitsschritte dahinter stecken, aber das Ergebnis ist natürlich was ganz Besonderes. Die Alpakas sehen in der Tat einfach nur kuschelig und lustig aus. Ich freue mich, weiter von deinen Erfahrungen zu lesen. LG Carola

    Antworten
  9. Kathrin Schulze

    Schöner Schal.
    Es ist doch was ganz besonderes, wenn man weiß, woher die Rohstoffe kommen.

    Ich hätte ja nicht die nötige Geduld, deswegen hast du meinen ganzen Respekt!

    Antworten
  10. Twill & Heftstich

    Was für eine unterhaltsame Geschichte nach einem langen Arbeitstag! Ein Schal mit einer tollen Entstehungsgeschichte, da dürfen dann, finde ich, auch ein paar Grashalme drin sein. Wie lange hast Du denn für das Ganze – vom geschorenen Alpaka-Fell bis zum fertigen Schal – gebraucht? Zapato Blanco ist echt rührig, da könnte ich auch schwach werden … auch wenn ich mich wahrscheinlich auf’s Alpaka Trekking Streicheln beschränken würde. Liebe Grüße, Manuela

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Das freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat :) ich habe die Fasern Mitte August bekommen. Mitte November hatte ich alles fertig kardiert und der Schal war auch so Mitte November fertig, irgendwann habe ich dann parallel kardiert und gesponnen. Ich habe das also alles in den 3 Monaten gemacht in denen Marvin einen Forschungsaufenthalt in den USA hatte. Da hatte ich reichlich Zeit und konnte alles nach belieben einsauen.

      Antworten
  11. Sandra

    Puh, ich hätte nicht gedacht, dass kardieren & Co. soo arbeitsintensiv ist.
    Auch wenn es natürlich toll ist, dass Marvin „sein“ Alpaka immer bei sich tragen kann, bin ich doch froh, wenn mir jemand diese Arbeit abnimmt. Ich bekomme schon immer die Krise, wenn ich Wolle „klassisch“ aufwickeln muß (heute abend *rolleyes*)
    Spannend zu lesen :*
    Liebe Grüße!
    Sandra

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  12. Silke

    Hallo Katharina, weiter hilft mir dein Post nicht…ich hatte aber viel Spaß beim lesen, schauen der Bilder und der weitergereichten Freude.
    lG Silke

    Antworten
  13. Carolin

    Vielen Dank für den spannenden Beitrag – du schreibst immer so anschaulich und unterhaltsam! Ich finde es total interessant, mal den ganzen Prozess vom Fell bis zur fertigen Wolle verfolgen zu können! Bekomme fast Lust, es selbst Mal auszuprobieren… Ich freue mich immer sehr über neue Blogpostings von dir!! Danke für deine Mühe!!

    Liebe Grüße
    Carolin

    Antworten
  14. Punktemarie

    Liebe Katharina,

    toll, einfach nur toll :-) Ich bin immer total begeistert von Deinen ausführlichen Berichten. Wie das Kardieeren richtig funktioniert, verstehe ich zwar noch nicht so richtig, aber wieviel Arbiet das Ganze ist schon :-)
    Aus finanziellen Gründen zu Spinnen ist glaub ich auch völlig sinnlos. Was ich viel toller finde, dass man einfach autark ist und etwas, das man sonst nur kaufen kann, selber herstellen kann. Das finde ich immer toll und wenn man dann auch noch die Tiere selber kennt, von denen die Wolle kommt… einfach nur klasse :-)

    Ich werde übrigens irgendwann im Februar/März auch mal das Spinnen ausprobieren :-) Bin gespannt, ob ich Spinnen mag oder feststelle, geht gar nicht… werde berichten :-)

    Viele liebe Grüße, Brigitte

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Hallo Brigitte! :)
      Na, dann muss ich wohl bei Gelegenheit mal übers Kardieren berichten :)
      Das ist ja super spannend, dass du das Spinnen mal ausprobierst! :) Ich bin gespannt ob du dich ansteckst und wie dir das gefällt :)

      Antworten
      1. Carolin

        Oh ja, ein Bericht übers Kardieren wäre großartig! Ich kann mir nämlich nicht so richtig vorstellen, wie das funktioniert! Hach super, du bringst uns richtig was bei :-)

        Liebe Grüße
        Carolin (carolinelisa auf ravelry)

        Antworten
          1. Carolin

            Super, danke :-) Habe meinem Mann gerade schon ganz begeistert von deinem Post berichtet, der hat dann auch gleich zum Thema Kardieren recherchiert ;-)

            Ja, ich hab dich heute bei ravelry hinzugefügt, damit ich deine Projekte verfolgen kann. Danke für deine Freundschaftsanfrage!

            Viele Grüße
            Carolin

  15. Christiane

    Boah, du machst coole Sachen :) Ich fand deinen Bericht total spannend! Bitte berichte sehr gerne mehr davon, ich kann mir das Kardieren zum Beispiel auch gar nicht richtig vorstellen. Ich finde es immer wieder so toll, wie du neue Sachen einfach anpackst und machst!
    Ganz liebe Grüße
    Christiane

    Antworten
  16. Anonymous

    Hallo Katharina,
    vielen Dank für Deinen Bericht.
    Ich habe noch Alpakawolle liegen, die ich verarbeiten muss, und war auf der Suche nach Erfahrungsberichten…. Du has mir sehr geholfen.
    Bin sehr gespannt, wie es mir ergeht.
    LG Hanna
    PS: Ich habe mit meinem Hero mind. schon 4 kg Wolle kardiert. Ich finde es eher gut, dass er so klein ist, da
    er so schön handlich ist , und es sich auch lohnt ihn aufzubauen, um „Kleinmengen“ zu kardieren.

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Hallo :) Das freut mich, dass dir der Post hilft und ich wünsche dir viel Spaß mit der Alpakawolle :)
      Ja, das stimmt, für kleine Mengen ist der Hero echt unschlagbar! Ich spinne meistens Pullovermengen und kardiere dann auch entsprechend viel, da hat eine größere Maschine dann einfach Sinn gemacht :)

      Antworten
      1. Anonymous

        Hallo Katharina,
        zu Deinem Nachsatz noch einen kleinen Kommentar.
        Man spart zwar kein Geld wenn man die Wolle selbst aufbereitet, aber man weiß, womit man
        sie gereinigt hat, und sie ist höchstwahrscheinlich schonender gewaschen. Eine meiner negativsten Erfahrungen mit gekauften Kammzug ist, dass er entsetzlich gestunken hat, und es auch nach dem Waschen nicht rausging. Wer weiß, womit sie behandelt wurde. Gott sei Dank reagiere ich nicht allerigsch darauf. Ach ja, ich will mal versuchen, die Alpaka-Wolle mit „Waschnüssen“ zu säubern. Da sie nicht fettig ist, müsste es funktionieren.
        LG Hanna

        Antworten
        1. Katharina Artikelautor

          Das klingt ja spannend mit den Waschnüssen. Ich gebe dir da natürlich recht! Ich wollte mit dem Nachsatz auch nur nochmal betonen, dass man sowas eben nicht aus Geldgründen macht, sondern weil es Spaß macht oder halt auch weil man die Wolle selber schonend waschen kann! Vielen Dank für deinen Kommentar :)

          Antworten
  17. Amely

    Hallo Katharina, herzlichen Glückwunsch zum Patenalpaka!
    Apropos Alpaka: ich wollte dich fragen, ob du zufällig Interesse an einem gebrauchten Alpaka Pulli hast. Er ist mir zu klein geworden, und dann wollte ich aus einem Ärmel einen Handschuh nähen, doch das hat meine Nähmaschine nicht mitgemacht… Der Pulli ist aus Peru, weinrot mit einer gemusterten Bordüre. Vielleicht kannst du die Wolle noch irgendwie brauchen? Ich komme darauf, weil du mal geschrieben hast, dass du einen Pulli wieder aufgetrennt hast und verstrickt hast.
    Liebe Grüße,
    Amely

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Hallo Sonja und danke für den Link!
      Ich glaube ich war schonmal auf der Seite, ich werde sie mir jetzt mal genauer ansehen :) Angora ist sicher nett zu Tragen :)

      Antworten
  18. made with Blümchen

    Diesen Beitrag wollte ich schon lange mal lesen bei Dir, und heute komme ich endlich dazu! (Und weil ich doch vor Kurzem bei der Alpaka-Expo war.) Wow, dass Du das durchgehalten hast. Bei der ganzen Beschreibung von Sand und Dreck und Heu in der Wolle glaube ich, dass das eher nichts für mich ist. Aber ich lese gern von Deinen Erfahrungen, das ist so schön nachvollziehbar. lg, Gabi

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