1083 – 202

Zur Feier des Mittwochs habe ich mir eine Hose genäht. Die letzte ist jetzt auch schon wirklich etwas her UND eine meiner Ginger Jeans gibt auf. Außerdem habe ich ja versprochen eine der Frauenhosen vom französischen Label 1083 zu testen, ich war also praktisch verpflichtet diese Hose jetzt zu nähen, da kann wirklich keiner was sagen! Ihr erinnert euch natürlich an das Versprechen, ich habe über mehrere Umwege das Label 1083 gefunden, die stellen Jeans her, die einen besonders kurze Transportweg haben, so werden sie zum Beispiel in Frankreich genäht. Drei der 1083 Schnitte kann man umsonst herunterladen (unter ‚kit zéro kilometres‘). Die Schnitte kommt auf A4 Blättern, ohne Nahtzugaben und mit einer nur sehr rudimentären französischen Anleitung direkt auf dem Schnittbogen. Die Schnittteile sind dafür aber alle eindeutig beschriftet. Man findet Größentabellen auf den Seite der jeweiligen Jeans (z.B. 202), ausführlich sind die aber nicht. Man muss also selbst ein bisschen Vorarbeit betrieben, aber dafür sind die Schnitte umsonst. Marvins Hose ist super geworden, die saß direkt gut und ich habe noch eine zweite gemacht, die er viel trägt.

Die beiden Frauenhosenschnitte haben mich vor allem deswegen gereizt, weil sie aus gewebten Stoffe ohne Elasthan genäht werden. Das hatte ich noch nicht, alle meine selbstgenähten Hosen sind strechty. Und ich habe so viel gelesen über Hose ohne Stretch, die man dann nicht wäscht und die sich dann komplett dem Körper anpassen, dass ich eine ungeahnte Sehnsucht entwickelt habe.. sozusagen ;). Außerdem leiert so ein Stretchstoff nach einiger Zeit immer aus und die Hose wird erst wieder richtig eng, wenn man sie wäscht. Außerdem hatte ich eh noch einen Jeanscoupon vom Stoffmarkt im Schrank, ohne Stretch. Ich hatte also insgesamt überhaupt keine Wahl.

Ich hatte die Wahl zwischen der gerade geschnittenen 201 Jeans und dem bootcut Modell 202. Ich habe zu erst einmal die 202 ausprobiert, weil ich da mehr Lust drauf hatte. Das Zusammenkleben des Schnittbogens war kein Spaß aber auch nicht viel schlimmer als sonst. Blöd ist, dass es keine Markierungen gibt, an denen man die Blätter zusammenstoßen kann. Man muss sich da also an den Linien auf den Blättern orientieren oder an den aufgedruckten Rändern. Das geht aber. Auf der ersten Seite gibt es auch eine Übersicht wie sich welche Seite ins Gesamtbild einfügt, alles halb so wild.

Dann habe ich mich für eine Größe entschieden. In Jeans habe ich immer so Bundweite 28 oder 29 getragen (in dem Leben bevor ich meine Jeans selber genäht habe ;)) und laut Maßtabelle soll mir 29 gut passen, also habe ich mich dafür entschieden. Der Schnitt kommt in drei verschiedenen Längen, 32, 34 und 36. Im Grunde schneidet man aber für die längeren Größen einfach weiter unten den Saum ab. Es gibt also keine unterschiedlich langen Oberschenkel oder Bundhöhen. Ich habe da die längste Länge 36 gewählt und nochmal 3 cm hinzu gegeben, die dan nachhher aber komplett für den Saum drauf gingen. Dann habe ich erstmal alle Schnittteile die ich nicht brauchte entsorgt. Das vordere Bein ist zum Beispiel zwei mal auf dem Schnittbogen einmal linke Seite einmal rechte Seite. Ich habe nur eine der beiden Seiten verwendet und ich weiß nicht warum man sich die Arbeit machen sollte und dasselbe Schnittteil zwei mal ausschneidet. Ich könnte mir vorstellen, dass sich wenn man viele Jeans zuschneidet so Stoff sparen lässt. Vor dem Ausschneiden habe ich noch direkt eine Nahtzugabe von 1,5 cm an alle Nahtkanten zugegeben. Das kann man direkt auf dem Schnittbogen tun, alles ist sehr großzügig platziert, so dass das passt, zumindest in den kleineren Größen.

Ich wollte meine Reißverschlussbelge nicht erst an die vordere Mitte annähen und habe deshalb vor dem Ausschneiden direkt den Schlitzbeleg an die vordere Mitte geklebt, so dass die Beleg direkt am Bein dran mit ausgeschnitten werden (dann kann man auch 1 zu 1 das Reißverschluss Tutorial zur Ginger Jeans befolgen). Außerdem habe ich noch die Bundhöhe verlängert und die Schrittnaht verlängert, zwei Dinge die ich bisher bei jeder Hose machen musste.

Ein Schnittteil für diese 5.te Hosentasche, Münztasche?, ist bei der Hose nicht vorgesehen, das habe ich mir noch eben schnell selbst gezeichnet.

Ich hatte schon immer Probleme damit passende Hosen zu finden. Normalerweise sind Kaufhosen grundsätzlich immer zu kurz und entweder an der Hüfte zu eng, oder oberhalb der Hüfte zu weit. Also habe ich ein Probeteil genäht um zu schauen, ob alles halbwegs passt.

Ich habe dafür nur die Beinvorderteile und die -rückteile inklusive Passe ausgeschnitten und zusammengeheftet. Ich habe dafür einen alten schäbigen (braun und glänzend!) Futterstoff verwendet, der überhaupt gar nicht dehnbar war. Ich dachte damit liege ich auf der sicheren Seite. Auf Grund der Twill Webung ist Jeans ja immer ein bisschen elastisch, besonders in Querrichtung. Die Futterhose saß ausreichend gut, so dass ich sicher war, dass wenn irgendwas nicht sitzt, ich das mit meinen 1,5 cm Nahtzugabe während des Nähens noch beheben kann.

Für das Vordertaschenfutter habe ich Stoff verwendet, der bei meinem letzten Hemdblusenkleid übrig geblieben ist. Abgesteppt habe ich mit dreckig-goldenem Denimgarn von Stoff und Stil. Das ist so schön matt, dafür bildet es auch gerne mal Schlaufen auf der Rückseite.

Ich musste nicht lange überlegen wie ich die Potaschen verziere. Ich hatte nämlich den Post bei ClosetCasePatterns gesehen in dem ein paar Ginger Jeans Inspirationen gezeigt wurden. Und irgendjemand hat seine Potaschen mit dem Wonder Woman Symbol verziert! Genial! Das habe ich direkt mal frech kopiert!

Und auch für den Rest der Jeans habe ich mich, wie so oft, viel auf dem ClosetCasePatterns Blog rumgetrieben, das Tutorial zur Ginger Jeans ist immer noch mein absoluter Favorit unter all den Tutorials und die gezeigten Methoden verwende ich alle 1 zu 1 so für jede Jeans die ich mache. Deshalb gibt es auch zur Konstruktion nicht viel zu sagen.

Ich habe alle Innennähte mit der Overlock versäubert und habe am Osterwochenende noch genau 5 Nieten in meinem Vorrat gefunden, so dass ich die Hose fertigstellen konnte. Die Raupennähte sind alle in langweiligem gelb, weil mir danach war und die Innenbeinnaht habe ich diesmal mit zwei Nähten abgesteppt.

Spannend wurde es dann wieder bei der endgültigen Anprobe. Ich hatte die Hose mehrmals zwischendurch an und alles sah immer gut aus, aber man weiß ja nie!

Und siehe da: die Hose saß! Bääääääm! Am besten finde ich glaube wie der Bund sitzt! Als wäre er für meinen Körper gemacht. Der Bund ist nicht unterteilt, das ist ein Schnittteil, aber er ist sehr stark geschwungen und das scheint für mich deutlich besser zu funktionieren als gerade Bunde (Bünde??). Außerdem finde ich die Bundhöhe echt gut. Nicht zu hoch, aber auch nicht zu tief um zum Beispiel meine etwas kurze Audrey In Unst Jacke (also die auf den Bildern) dazu zu tragen. Und ne Nierenentzündung hol ich mir nämlich auch nicht, vom Bauarbeiterdekolleté ganz zu schweigen! Verrückt ist, dass obwohl ich durchweg Größe 29 ausgeschnitten habe mir die Jeans so passt an allen Stellen. Wie gesagt, ich habe sonst immer Probleme meine Hüfte in Hosen zu bekommen. Ich schätze, wenn ich die Hose einfach so in 39/36 bestellen würde, dass die mir passen würde. Vielleicht wäre die Schrittnaht aber auch zu kurz, weil so wie sie jetzt ist ist die schon echt gut und ich hab sie ja verlängert.

Und dann ist das noch die Innenbeinnaht. Man sieht nichts! Ha! Sonst dreht sich zumindest die rechte immer ein! Immer! Und hier: nichts! Ihr müsst wissen, wenn ich Jeans zuschneide dann mache ich das immer nur einlagig und mit Lineal auf dem Boden. Da wird alles ganz penibel (okay.. ein bisschen penibel) im Fadenlauf ausgerichtet, damit sich nachher auch nichts dreht, aber bisher hat das nie 100%-ig funktioniert. Und hier schon! Das könnte vielleicht an dem nicht vorhanden Stretch-Anteil liegen? Ich habe diesmal aber auch besonders darauf geachtet, die Mehrlänge des Vorderbeins auf Höhe der Knie etwas zu easen, so dass an den Knien vorne mehr Stoff ist. Vielleicht hat das auch geholfen. Es ist so oder so auch ganz praktisch, bei der zweifach abgesteppten Innennaht wäre das schon aufgefallen.

Jetzt bin ich noch gespannt, wie die Hose altert ;) Beziehungsweise wie sie sich im Langzeittest macht. Ich werde also das andere Modell auch noch testen müssen um euch, meinen lieben Lesern, dann in dem Post berichten zu können, wie sich diese Hose hier gemacht hat. Was tue ich nicht alles!

Habt ne schöne Woche und näht mehr Jeans!

Katharina

 

 

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49 Gedanken zu „1083 – 202

  1. Sabine v PeterSilie&Co

    Ich nähe zwar gerne aufwendiger, aber für all die dir perfekt gelungenen Absteppungen hätte ich so überhaupt keine Geduld. Und die WonderWoman Po Taschen sind echt niedlich.
    Da kann man dann eigentlich nur schreiben, viel Spass mit deiner perfekt sitzenden Jeans

    lg Sabine

    Antworten
  2. Janja

    Die Jeans sitzt wie angegossen und die Höhe ist auch perfekt. Ich kann diese „Hüfthosen“ einfach nicht mehr sehen. Dein Beitrag weckt bei mir die Lust wieder ein Projekt zu starten. So eine schöne Hose wie deine, nur in weiß, für den Sommer 👍🙋‍♀️.
    Du warst meine Inspiration mit dem nähen anzufangen. Deine Beiträge sind immerwieder eine neue Motivation etwas Neues zu beginnen.
    Dankeschön

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  3. Bele

    Super Jeansform und Superpassform! Ich bin sehr begeistert. Auch von der Taschenstickerei ;)
    Danke für deinen Bericht. Es erstaunt übrigens nicht, dass du einen stark geschwungenen Bund benötigst, da sich Hüft- und Taillenmass bei dir deutlich unterscheiden. Alles dürfte dir mit Formbund besser passen, oder?
    LG, Bele

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Danke Bele!
      Ich denke da hast du recht, ich habe es nur nie wahr haben wollen, damit ich mir nicht immer einen Formbund basteln muss ;) aber macht Sinn!

      Antworten
      1. Bele

        Einmal basteln und immer wieder verwenden klappt auch in vielen Fällen. Es trägt sich wirklich viel angenehmer. Und lass dir versichert sein: Sehr viele Frauen wären glücklich, sich jedes mal einen Formbund basteln zu dürfen, um eine Hüft-Taillendifferenz ausgleichen zu dürfen!

        Antworten
  4. Sybille Vogt

    Heute ist wohl Hosenmittwoch. Sehr süss deine WW-potaschen, und die Jeans sitzt gut,
    meist laufen meine mit Zeit so stark ein, dass so Körpernahe Schnitte nur mit Elasthan funktionieren.
    LG Sybille

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Ja, hab ich auch schon gemerkt, hehe. Vielen Dank :)
      Na, dann hoffe ich dass mir das Einlaufen erspart bleibt. Der Stoff war immerhin schon vorgewaschen und ich habe ihn auch nochmal gewaschen… Oder ich darf die Hose halt einfach nie waschen ;)

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  5. Irene

    Wow! Tolle Jeans und auch dieser Schnitt sitzt 1-A!
    Die WonderWomen-Popotaschen finde ich ja toll.
    Ich bin gespannt auf deinen Erfahrungsbericht im Langzeittest.
    GLG Irene

    Antworten
  6. Susanne

    Da hast du ja einen Volltreffer gelandet; sitzt super und ist natürlich perfekt genäht und verziert.
    Auf deinen Langzeittest bin ich jetzt schon gespannt.
    LG von Susanne

    Antworten
  7. Raphaele

    Die Potaschen sind toll und die Leibhöhe kommt mir sehr entgegen! Ich folge dir nun und hoffe auf weitere Hosenberichte ;o) Schön ist diese geworden, steht dir prima! Nach den vielen Röhren und Ähnliches in meinem Umfeld muss ich mich an Bootcut fast schon wieder gewöhnen ;oD, aber das war schnell überwunden…. lg, Raphaele

    Antworten
  8. SaSa

    Deine Jeans ohne Stretch sieht sehr perfekt aus. Ob das fehlende Drehen des Hosenbeins was mit dem fehlenden Elastan zu tun hat, finde ich eine interessante Überlegung. Die Taschenabsteppung ist toll!
    Liebe Grüße, SaSa

    Antworten
  9. Twill & Heftstich

    Mmh, eine interessante Theorie mit dem fehlenden Stretchanteil! Heather Lou erklärt die drehenden Hosenbeine ja mit der Eigenschaft von Twill – in eine Richtung zu ziehen und empfiehlt daher einlagig zuzuscheinen, was Du ja schon machst, zudem aber die Hosenbeine um 180 Grad im Zuschnitt zu drehen. Schau mal hier: https://closetcasepatterns.com/ginger-sewalong-pt-6-cutting-and-prepping/
    Dort gibt es einen weiterführenden Link auf ein PDF, den ich beim ersten Mal übersehen habe, indem erklärt ist, warum der Zuschnitt einlagig und um 180 Grad gedreht sein soll.
    Gefällt mir super Deine neue Bootcut! Solche Wonder Woman Taschen möchte ich auch! Dein Aufruf wird also befolgt und bei nächster Gelegenheit werde ich mir eine neue Jeans nähen. LG Manuela

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Hey Manuela! :) Vielen Dank für den Link und die Überlegungen. Ich kenne das Dokument allerdings schon und ich habe sogar genau so zugeschnitten wie da empfohlen, gedreht und richtig nebeneinander, hat alles nichts geholfen. Bei der Hose habe ich jetzt auf die Anordnung auf dem Stoff gar nicht geachtet. Und trotzdem klappt’s. Vielleicht liegt das auch echt am Knie oder so. Ich habe X-Beine und meine Kniescheiben sind zu weit innen und sowas. Und es war auch immer nur das rechte Bein. Ich werde das mal im Auge behalten und berichten!
      Ich bin gespannt auf deine Jeans und danke für den lieben Kommentar!

      Antworten
  10. Kuestensocke

    Wow, Die hose sitzt wirklich perfekt! Im Moment freue ich mich einfach, dass mir Kaufjeans passen, aber gerade wollte ich eine neue und bin kaum fündig geworden – irgendwann werde ich also selber nähen. Und dann stehen Schnitte die ohne Stretch funktionieren ganz oben auf meiner Liste. So Jeansstoff mit Elastan ist mir oft zu dünn und Hose dann zu kalt und überhaupt mit Stretch passt ja vieles, aber man muss oft waschen…. Dein Modell ist jedenfalls der Oberhammer! Gratuliere! LG Kuestensocke

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Vielen lieben Dank! :) Elsthanhosen sind dafür echt bequem! :) Einen richtig dicken Jeansstoff mit Elasthan habe ich echt auch noch nicht gesehen, guter Punkt! :) ich bin gespannt, ob du dir bald deine Jeans selber nähst :)

      Antworten
  11. robina28

    Oh, vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag, das hat mich gleich wieder motiviert , das Projekt Jeans selbst nähen doch mal anzugehen, Stoff liegt schon seit langem bereit. Ob meine Hose dann auch so toll sitzt wie Deine … Auf jeden Fall hast Du das wieder mal extrem gut hingekriegt, Hut ab ! Liebe Grüße sendet Dir Robina

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Super! Dann viel Spaß bei dem Unterfangen! meine erste Jeans saß auch nicht so gut, aber man konnte sie tragen! Das wird schon! Und es wird mit jeder Hose besser :)

      Antworten
  12. strickprinzessin

    Katharina, du bist nicht nur die Strickkönigin sondern auch die Jeanshosenqueen. Sie ist toll geworden.
    lG Melanie

    Antworten
  13. Martina

    Ach ist das toll von Dir dass Du den Schnitt für uns ausprobierst!!! Ich hab mir den auch abgespeichert, hatte aber noch keine Muse bzw. keinen unstretchigen schönen Jeansstoff. Die Hose sitzt bei dir gigantisch! LG
    Martina

    Antworten
  14. Sarah

    OMG!!! Die ist so perfekt und mehr als das, ich möchte ja auch eine jeans nähen… ich sollte auch inspiriert sein… bin aber fast abgeschreckt, weil deine Jeans ist einfach so toll!!! Krass krass krass!!! Lg Sarah

    Antworten
  15. Sandra

    Superschöne Stickerei, toller Sitz!
    Eigentlich (gnihihi…) wollte ich mir tatsächlich mal wieder eine Jeans kaufen (mit Löchern & so ) – nun hab ich direkt mal wieder Lust, eine zu nähen. Ist auch schon wieder ewig her bei mir…
    Liebe Grüße,
    Sandra

    Antworten
  16. ilka

    ha, deine Opferbereitschaft ist einfach bewundernswert da warte ich doch quasi sehnsüchtigst auf deinen erfahrungsbericht

    Antworten
  17. Punktemarie

    Liebe Katharina,

    Du machst mich völlig fertig.., ich schaffe es nicht, bei Dir zeitnah zu kommentieren und Du bastelst so ganz nebenbei mal eine coole neue Jeans, spinnst, webst und nähst Fif dann daraus auch noch was… kostet alles ja keine Zeit.., puh, toll :-)

    Die Hose ist klasse und sie sitzt wirklich richtig gut. Dein Probemiddll hat sich gelohnt, super :-) Deine Tipps sind echt hilfreich. Woher weißt Du, dass Du die Schrittnaht verlängern musst.., und wie macht man das? Fehlt mir irgendwie die Vorstellung….
    Deine Audrey passt übrigen perfekt, auch die Farbe :-)

    Bin gespannt, was Du berichten wirst, wenn Du die Hose länger in Gebrauch hast.

    Viele liebe Grüße und viel Spaß mit Deiner neuen :-)
    Brigitte

    Antworten
    1. Katharina Artikelautor

      Vielen Dank liebe Brigitte! :)
      Das ich die SChrittnaht verlängern muss merke ich daran, dass wenn ich es nicht tue die Jeans im Schritt kneift um es jetzt mal so direkt zu sagen ;) Also das merkt man ;) Verlängern tue ich die, indem ich meist die Schrittnaht des Hosenhinterteils durch einen kleinen Keil etwas erweitere. Hier wird das zum Beispiel unter Punkt 4) gezeigt.

      Antworten
  18. made with Blümchen

    Yess! Strike! Cool, dass die Dir so gut passt, und die Wonderwoman-Gesäßtasche ist ein sehr liebenswertes, nerdiges Detail. Schön, alles miteinander. Hier muss erst noch eine Hose für den Sohn entstehen, und dank Deiner zahlreichen genähten Jedediah (oder wie auch immer Hosen) habe ich mich erstmal gegen diesen Schnitt entschieden. Und näh einen Burdaschnitt. Mal sehen. lg, Gabi

    Antworten
  19. Salome

    Sieht echt super aus! Da bekommt man direkt Lust, selbst mal ne Jeans zu nähen, zumal ich aufgrund entsprechender Größe auch immer Probleme habe, eine passende zu finden…
    Wenn man nur mehr Zeit hätte… tja..
    Tolle Hose auf jeden Fall!

    Antworten
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